Haldensleben (dh) l Wenngleich der Landsberger HV nach dem Ende der vergangenen Saison sechs Spieler verloren und sechs neue Akteure gewonnen hat, kennt Matthias Schröder immer noch den Großteil des 18 Mann starken Kaders aus vielen Duellen der vergangenen Jahre. Mit dieser Erfahrung stellte der Trainer seine Handballer vom HSV Haldensleben auf ihr viertes Saisonspiel in der Sachsen-Anhalt-Liga ein. Heute um 17 Uhr empfängt das Team in der Sporthalle am Süplinger Gartenweg den Tabellenneunten (3:3 Zähler) aus dem Süden. Und Schröder hofft dann, dass "wir endlich die ersten Punkte holen können".

Nach drei sieglosen Begegnungen in der Liga holte sich der HSV zuletzt in der zweiten Runde des Landespokals bei Grün-Weiß Wittenberg/Piesteritz (33:24) das nötige Selbstvertrauen. Und nicht zuletzt hatte sich der Coach für David Stolze gefreut, der nicht nur ob seiner 13 Treffer in jener Partie "endgültig in Haldensleben angekommen ist", sagte Schröder, der im Sommer mit dem 29-Jährigen von Liga-Konkurrent SV Langenweddingen zum HSV gewechselt war. "Wenn die Dinge, die wir in der Vorbereitung trainiert haben, so gut funktionieren wie in Wittenberg und wir als Mannschaft auftreten, ist Landsberg auch zu schlagen", blickte er voraus. Zudem wünscht sich Schröder eine weitere Steigerung in der Zusammenarbeit zwischen Abwehr und Torhüter, um auch "die einfachen Treffer zu erzielen". Dazu wiederum ist eine 60-minütige Konzentration notwendig: Der Landsberger HV hat im jüngsten Heimspiel gegen den Spitzenreiter HSV Magdeburg mit einer knappen 28:31-Niederlage ein kleines Achtungszeichen gesetzt.

Personell sieht es jedenfalls weit besser aus als zuletzt: Denn bis auf den 19-jährigen Linksaußen Eric Wurzel (erkrankt) stehen Haldensleben alle Akteure zur Verfügung.