Die Bördeoberliga geht nach dem Pokalwochenende in den 13. Spieltag. Das Top-Spiel findet in Altenweddingen statt.

Landkreis l Der SV Altenweddingen empfängt morgen im Klemens-Fendler-Sportforum um 14 Uhr den Haldensleber SC II. Es ist das Duell Dritter gegen Zweiter und derzeit sieht es so aus, als ob es nur darum geht, wer den Platz hinter der dominierenden Mannschaft vom SV Seehausen einnimmt. Der SVA kämpft aber nicht nur um drei Punkte, sondern auch um die Rückgewinnung des alten Selbstvertrauens. "Ich erwarte ein schweres Spiel, denn der Haldensleber SC II hat eine junge und agile Truppe. Und für uns gilt es, endlich wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden", sagte Altenweddingens Trainer Mirko Stieler. Dass es nach dem guten Saisonstart einen klaren Abwärtstrend gibt, hat für ihn mehrere Ursachen. "Ein wichtiger Grund ist unsere personelle Situation. Wir mussten einige Verletzungen und auch Sperren verkraften. In einigen Spielen haben wir noch unglücklich den einen oder anderen Punkt abgegeben. Aber wir haben auch unsere eigenen Chancen nicht genutzt, und so sind wir jetzt in diese negative Serie reingerutscht." Auch gegen den HSC II wird Stieler auf wichtige Eckpfeiler seiner Mannschaft verzichten müssen. Robin Koch und Sebastian Stieler sind angeschlagen und werden nicht auflaufen, und auch weitere Spieler drohen wegen einer Erkältung auszufallen.

Spitzenreiter Seehausen empfängt zur selben Zeit den ISV Haldensleben. Der SVS gewann am vergangenen Wochenende das DFB-Bördepokal-Viertelfinale mit 3:1 gegen Bülstringen - das macht die Sache für den ISV nicht einfacher. "Seehausen ist natürlich der klare Favorit und es wird schwer werden, da einen Punkt zu holen. Dennoch haben wir in jedem Spiel unsere Chancen, und die wollen wir möglichst nutzen", so die Einschätzung von ISV-Trainer Jens Theuerkauf. Die letzten beiden Spiele verloren die Rolandstädter jeweils ohne eigenen Treffer und rutschten daher auf Platz fünf ab. Auch wenn bislang mehr möglich gewesen wäre, unzufrieden ist Theuerkauf mit der bisherigen Saison nicht. "Ich kann mit dem Auftreten meiner Mannschaft nach derzeitigem Stand zufrieden sein. Aber es wäre noch mehr möglich gewesen. Man sollte dabei auch bedenken, dass wir aus den unterschiedlichsten Gründen noch nicht mit unserer besten Elf auflaufen konnten."

Im Aufeinandertreffen zwischen dem SSV Samswegen und dem Flechtinger SV geht es für beide gegen einen direkten Konkurrenten um wichtige Punkte gegen den Abstieg. Mit jeweils zwölf Zählern liegen beide derzeit über dem Strich und könnten mit einem Erfolg den Abstand weiter vergrößern. Flechtingen feierte seinen letzten Sieg am zehnten Spieltag gegen Wolmirstedt (2:0), Samswegen dagegen am dritten mit einem 3:1 in Bülstringen. Es wird also mal wieder Zeit.

Wie hat Gröningen das Pokal-Aus verkraftet?

Eintracht Gröningen reist zu Grün-Weiß Dahlenwarsleben. Das Pokalwochenende verlief für die Eintracht sehr enttäuschend. Die Erste Mannschaft verlor gegen Germania Wulferstedt nach Verlängerung mit 1:3 und auch die Zweite Vertretung musste sich mit 1:5 gegen Groß Santersleben II geschlagen geben. Im Pokal waren die Grün-Weißen zwar nicht mehr vertreten, doch in der Liga haben sie sich still und heimlich nach vorne gearbeitet und liegen derzeit auf Rang sechs.

Zwischen Irxleben II und dem TSV Niederndodeleben scheint die Situation klar zu sein. Der SVI II liegt mit elf Zählern auf einem Abstiegsplatz, während der TSV auf Rang vier rangiert. Auch das letzte Spiel wird die Heimelf nicht gut in Erinnerung haben. In Gröningen gab es eine 0:4-Niederlage. Niederndodeleben musste gegen den SV Kali Wolmirstedt zwar lange zittern, feierte aber einen 3:2-Erfolg.