Wanzleben l An diesem Tag kam nicht viel zusammen: Blau-Weiß Empor Wanzleben hat gegen die SG Bülstringen mit 1:3 (1:1) verloren. Für die Hausherren geht es in der Tabelle weiter abwärts, sie liegen jetzt auf dem zwölften Platz und haben nur drei Punkte Vorsprung vor der Abstiegszone. Bülstringen hat das Pokal-Aus gegen Seehausen dagegen gut verkraftet und liegt mit 21 Zählern auf Rang fünf.

In der Anfangsphase zeigte Empor das bessere Spiel und erarbeitete sich gleich mehrere Chancen. Glen Pinkernelle, Oliver Feldheim und einige andere Akteure waren im Abschluss aber zu ungenau und ließen selbst beste Möglichkeiten ungenutzt. Felix Finke durchbrach den Bann und hämmerte aus 25 Metern das Leder zum 1:0 in die Maschen.

Die Führung war aber kein guten Omen. Eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft nutzte Marcel Müller zum Ausgleich in der 32. Spielminute. Die Blau-Weißen spielten dennoch weiter agil nach vorne, doch Zählbares kam dabei nicht heraus. Bülstringen zeigte sich besonders im Konterspiel sehr clever und setzte immer wieder durch Christian Säwe einzelne Nadelstiche. In der 40. Spielminute hatten die Hausherren das Glück auf ihrer Seite, Marco Schulz verfehlte das Tor.

Müller und Korowkin bringen die Entscheidung für die Gäste

Zu Beginn des zweiten Abschnittes setzte Wanzleben alles auf die Offensive. Jedoch scheitern zwischen der 60. und 65. Minute Gino Hellrung, Oliver Feldheim und Dominic Elling aussichtsreich an Dominik Horn im Bülstringer Kasten. Ein Konter in der 70. Spielminute brachte dann die Gästeführung. Empor verlor im Mittelfeld den Ball und dann ging es auf Andre Korowkin weiter. Dieser legte quer auf den mitgelaufenen Müller und der traf zum 2:1. Anschließend ging bei Blau-Weiß nichts mehr - der noch vor einer Woche gezeigte Kampfgeist war völlig verschwunden. Und zu allem Überfluss kam auch noch Pech hinzu: In der 82. Minute ging ein Korowkin-Schuss, dem auf der Torlinie stehenden Empor-Spieler, durch die Beine zum 3:1. Danach passierte nichts mehr und Schiedsrichter Jens Möring pfiff die Begegnung ab.

Wanzleben sollte das Spiel schnell abhaken und sich auf seine Tugenden besinnen. In der aktuellen Verfassung muss sich das Team auch mit dem Abstieg befassen - die drei Punkte können schnell aufgebracht sein. Der Bülstringer Sieg geht am Ende völlig in Ordnung.

SV Blau-Weiß Empor Wanzleben: Mewes - Wiegel, Weidling, Trensch, Hellrung, M. Feldheim, Elling, Finke (71. Zeppernick), Pinkernelle, O. Feldheim, Liehr.

SG Bülstringen: Horn - Wenskat, Leschke, Woitkowiak, Müller, Falke, Korowkin (89. Mahlke), Bartels, Riecke, Säwe, Schulz.

Torfolge: 1:0 Finke (25.), 1:1 Müller (32.), 1:2 Müller (70.), 1:3 Korowkin (82.).

Zuschauer: 32.