Landkreis (hbu/tbr) l Knapper als es der 11:4-Sieg vermuten lässt hat sich der TSV Hadmersleben beim Tabellenletzten Fermersleber SV durchgegesetzt. Der SV Seehausen sicherte sich daheim mit 9:6 gegen die ersatzgeschwächte sechste Mannschaft des TTC Börde Magdeburg beide Punkte.

Fermersleber SV - TSV Hadmersleben 4:11. Nach den allesamt vom TSV gewonnenen drei Doppeln ging es in den Einzelpartien sehr eng zu. So gingen im ersten Durchgang bis auf die Spiele von Nico Schröder und René Frehde, die klar in drei Sätzen gegen Freytag und Garlipp gewannen, alle restlichen Spiele über fünf Sätze. Wobei der TSV hier oftmals auch das Glück auf seiner Seite hatte. Mit der 7:2-Führung zeichnete sich im zweiten Durchgang ein klarer Erfolg für den TSV ab. Hier gewann nur Maurice Rutka sein Spiel gegen Hantel in vier Sätzen, während alle anderen Partien ebenfalls erst im fünften Satz entschieden wurden. Im oberen Paarkreuz spielte Andreas Stritzke zwar gegen Freytag eine 2:0-Satzführung heraus, verlor aber dann den Faden und setzte sich erst im Entscheidungssatz knapp mit 12:10 durch. Ebenfalls "oben" bot Schröder eine starke Leistung, weil es ihm gelang, sein Spiel gegen Hädicke nach 0:2-Satzrückstand noch erfolgreich zu drehen.

Im mittleren Paarkreuz setzte sich Volkmar Kaufmann gegen Garlipp im Entscheidungssatz durch, während Frehde nach einer spannenden Partie dem gut aufspielenden Körner im fünften Satz unterlag. Im letzten Spiel des Tages zog der für Christian Fritze eingesetzte Fabian Doppke gegen Herms im fünften Satz den Kürzeren.

"Der klare Sieg der Gäste spiegelt keinesfalls den wahren Spielverlauf und auch nicht den Tabellenstand der Fermersleber wider", teilte Hadmerslebens René Frehde dem Börde-Sport mit. "Bei zehn Partien ging es über fünf Sätze, von denen wir sechs für uns entscheiden konnten", so Frehde.

TSV: Stritzke (1,5), Schröder (2,5), Kaufmann (1,5), Frehde (1,5), Rutka (1,5), Doppke (1,5).

SV Seehausen - TTC Börde Magdeburg VI 9:6. Nachdem Trippner/Diefert ihr Doppel in fünf Sätzen verloren, gelang Wilke/Metting in ebenfalls fünf Sätzen nach 0:2-Satzrückstand ein knapper Sieg. Leichtes Spiel indes hatten Rennau/Zühlke mit dem schwachen dritten Doppel der Börderaner.

Der 2:1-Führung nach den Doppeln folgte die Ernüchterung in den Einzeln. Weder Frank Trippner (0:3 -Schlawatzky) und Karin Wilke (0:3 -Hofmann) im oberen noch Christian Diefert (0:3 -Thüm) und Klaus-Peter Rennau (o:3 -Merbach) im mittleren Paarkreuz vermochten den bis dato souverän aufspielenden Gästen Paroli zu bieten. Lediglich gegen das untere Paarkreuz der Gäste fiel es den Hausherren leicht, durch Tobias Zühlke (3:1 -Müller) und Marcel Metting (3:1 -Frankenfeld) zu zwei leicht erspielten Punkten zu kommen und auf 4:5 zu verkürzen.

Im zweiten Durchgang verloren die Gastgeber allerdings nur noch eine Partie, als Frank Trippner im Spitzenspiel gegen Hoffmann deutlich in drei Sätzen den Kürzeren zog. Danach kamen die Gastgeber immer besser ins Spiel und schafften es, die Partie nach dem 4:6-Rückstand komplett zu drehen.

Großen Anteil an diesem Erfolg hatten vor allem Karin Wilke, die Schlawatzky in vier Sätzen bezwang und Christian Diefert, der mit seinem knappen Fünf-Satz-Sieg gegen Merbach den Ausgleich zum 6:6 erkämpfte. Als dann auch noch Klaus-Peter Rennau dem Börde-Routinier Otto Thüm in vier Sätzen das Nachsehen gab, war die Vorentscheidung zu Gunsten der Gastgeber gefallen. Im unteren Paarkreuz waren die beiden Ersatzspieler aus der Magdeburger Stadtklasse einmal mehr total überfordert, um gegen Seehausens Zühlke und Metting ernsthaften Widerstand leisten zu können.

Seehausen: Trippner, Wilke (1,5), Diefert (1), Rennau (1,5), Zühlke (2,5), Metting (2,5).