Der SC Germania Kroppenstedt hat mit einem 6:3 (1:3)-Erfolg über den VfB Oschersleben II das Halbfinale im KFV-Bördepokal erreicht. Überragender Mann war mit vier Treffern Ralf Born.

Oschersleben l Einige Spieler des SC Germania Kroppenstedt waren Tags zuvor noch bei der Endrunde der Hallen-Kreismeisterschaft erfolgreich, im Viertelfinale des KFV-Bördepokals waren nun auch die anderen gefordert. Auf einem vom Schnee bedeckten Platz ging es gegen den VfB Oschersleben II, der Halbfinalgegner für die SG Blau-Gelb Alleringersleben sollte ermittelt werden.

Zu Beginn des Spiels übernahmen die Kroppenstedter die Kontrolle und erarbeiteten sich bereits innerhalb der ersten fünf Minuten zahlreiche Chancen. Ralf Born nutzte seine Chance und erzielte die frühe 1:0-Führung (5.). Das war wie ein Weckruf für Oschersleben. Mit der ersten Offensivaktion erzielten sie mit einem Weitschuss den Ausgleichstreffer. Die Germania ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und spielte weiter offensiv, während das Heim-Team vorwiegend mit der Verteidigung beschäftigt war.

In der Vorwärtsbewegung beschränkte sich der VfB zumeist auf Konter. Einer dieser Angriffe brachte die 2:1-Führung. Nach einer Kroppenstedter Ecke vollendeten die Hausherren einen sauber vorgetragenen Konter (30.) und nur wenig später fiel auch noch im dritten Angriff das dritte Tor (37.). Kurz vor der Halbzeit musste das Trainer-Team des SC Germania eingreifen und den angeschlagenen Winterneuzugang Jacobs vom Platz nehmen. Er wurde von Christian Köchy ersetzt. Wenig später pfiff Schiedsrichter Ingo Klette zur Halbzeit. Nach der Pause änderte sich am Spielverlauf nichts, jedoch kehrte das Abschlussglück zu den Kroppenstedtern zurück.

Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff erzielte der eingewechselte Köchy den Anschlusstreffer (48.). Kurz darauf ging Kevin Olejnik vom Spielfeld, für ihn kam Florian Geick. Nachdem 20 Minuten in Halbzeit zwei gespielt waren, fiel der Ausgleich. Wieder war es Ralf Born, der sich in die Torjägerliste eintragen konnte. Die Kroppenstedter kontrollierten auch weiterhin die Partie und mit zunehmender Dauer verließ einigen VfB-Kickern die Kraft. Das schaffte Räume für die Offensive der Germania, die die Begegnung in der regulären Spielzeit entscheiden wollten. Die Gäste erspielten sich eine Chance nach der anderen, aber der Oscherslebener Schlussmann warf sich jedem Schuss entgegen. Bis zur 85. Minute, als ihn wieder Born überwinden konnte und seine Mannschaft in Führung brachte. Das beendete die Gegenwehr des VfB. Die schwierigen Platzverhältnisse forderten zudem ihren Tribut. In der 87. Minute vollstreckte Andy Frehde aus kurzer Distanz und in der Nachspielzeit war es wieder Born, der mit seinem vierten Treffer den Schlusspunkt setzte. Schiedsrichter Klette beendete die Partie beim Stand von 3:6 vor 55 Zuschauern.