Der HSV Haldensleben hat am Sonntagabend in eigener Halle gegen die SG Seehausen mit 27:23 Toren gewonnen. Nachdem es in Halbzeit zwei noch einmal eng wurde, war die Freude beim HSV über den Sieg im Vier-Punkte-Spiel groß.

Haldensleben l Nach der Schlusssirene wurde in der Ohrelandhalle gejubelt. Gefühlte vier Punkte war der Sieg gegen die SG Seehausen wert. Vor dem Spiel trennten beide Mannschaften nur zwei Punkte. Jetzt hat der HSV 14 Zähler auf der Habenseite und von Platz neun scheint ein Sprung ins gesichterte Mittelfeld möglich.

Vor dem Jubel hatten die HSV-Männer aber ein starkes Stück Arbeit vor sich. Die SG kam nicht als Punktelieferant und beim HSV fehlte es zu Beginn irgendwie an Spannung. Entsprechend ging die erste Halbzeit über die Bühne. Nach zwischenzeitlicher Führung der Gäste (2:3) hatte der HSV die Sache im Griff, konnte sich aber nicht lösen. Oft trafen die Gäste viel zu einfach.

Zwei Tore vor zur Halbzeit

Als der HSV vor der Pause dann das erste Mal mit zwei Treffern zum 11:9 führte, gaben die Gäste noch einmal Gas und schafften den erneuten Ausgleich zum 11:11. In den letzten Minuten vor der Pause nahm das Spiel dann einen leicht anderen Verlauf. Nach 12:12 machte Haldensleben noch zwei Tore und ging mit einem 14:12 in die Halbzeit. Das war schon ein kleiner Fingerzeig für den zweiten Durchgang.

Nach dem Seitenwechsel gab es gleich den nächsten Treffer für die Haldensleber, und der HSV führte zum ersten Mal mit drei Toren. In der Folge bauten die Gastgeber den Vorsprung Tor um Tor aus. In dieser Phase erlaubten sich die Seehäuser zu viele Fehler. So auch zum 20:15, als die aufmerksame Haldensleber Abwehr aufpasste und der seit Jahren das erste Mal wieder im HSV-Dress aufgelaufene Marcel Möritz mit einem schnellen Gegenstoß für die gefühlte Vorentscheidung sorgte.

Nachdem der HSV dann sogar mit sechs Toren führte, brach er förmlich ein und Seehausen kam auf zwei Tore heran. Dann bewiesen die Haldensleber aber Cleverness und machten wieder ihre Tore. Kurz vor Schluss führte der HSV wieder mit fünf Treffern.

HSV-Trainer Matthias Schröder sagte nach dem Spiel: "Wir haben gewonnen. Es war für uns das erwartet schwere Spiel gegen eine durchaus überzeugende Mannschaft aus Seehausen. Die haben uns lange Zeit schwer geärgert, aber in den spielentscheidenden Situationen waren wir cleverer."

HSV Haldensleben: Marvin Möritz 2, Hilliger 4, Teßmann 3, Rühl 7, Wurzel, Domann, Mucheyer, Fister, Mocker, Stolze 3, Tysack 5, Krüger, Marcel Möritz 3.

Zeitstrafen: Haldensleben 6, Seehausen 3.

Siebenmeter: Haldensleben 4/2, Seehausen 4/2.