Ein gutes Pferd springt nur so hoch es muss. Dieser Spruch fasst das Pokalhalbfinale zwischen dem SV Seehausen und Germania Wulferstedt perfekt zusammen.

Seehausen l 310 zahlende Zuschauer boten den optimalen Rahmen für ein Fußballfest, aber ein fußballerischer Leckerbissen war das Spiel bei weitem nicht. Wulferstedt stellte sich einfach cleverer an und zog somit verdient ins Pokalfinale ein. Seehausen agierte über 90 Minuten zu harmlos. Nach anfänglichem Abtasten gingen die Gäste durch eine verunglückte Rückgabe von Carsten Ott in Führung. Benjamin Rode war mit einem Lupfer zur Stelle.

Dem SVS fehlte im Angriff die nötige Durchschlagskraft. Nach dem Seitenwechsel wurde das Seehäuser Spiel etwas besser. Wiederum Rode machte mit seinem Kopfballtor jedoch alle Seehäuser Finalträume zunichte. Kurz vor Schluss noch ein Aufreger: Wulferstedts Daniel Brunke und Seehausens Armin Ferl sahen nach einem Gerangel die Gelbe Karte - Brunke musste mit Gelb-Rot vom Feld. Seehausen kann sich in den kommenden Wochen voll und ganz auf den anvisierten Aufstieg in die Kreisoberliga konzentrieren. Germania freut sich aufs Finale.

Torfolge: 0:1 Rode (15.) 0:2 Rode (67.).

SV Seehausen: Röber - Wischeropp, Hübner (67. Gegenwarth), Siegmund, Schünemann , Schwaiger (84. Huhn), Ott, Brennecke, Buchholz, Ferl, Reber (46. Wittmann).

Germania Wulferstedt: Sievers (89. Mantke) - Zimmermann, Behrens, Dreyer, Brunke, Rode (78. Buchholz), Zabel, Jekal (71. Herbst), Charwat, Jahn, Dilge.

Schiedsrichter: Mathias Drewes - Klaus Stock, Maxillian Soppa.

Zuschauer: 310.

 

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