Am Ostermontag bestreitet der FSV Barleben die kürzeste Auswärtsreise der Saison. Zum Nachholspiel gastieren die Schützlinge von Mario Middendorf ab 14 Uhr bei Preussen Magdeburg.

Barleben l Vor dem Duell mit dem spielstarken Rangfünften plagen den Tabellenführer erneut erhebliche Personalsorgen. Torjäger Christopher Kalkutschke sitzt seine Gelb-Sperre ab, Christian Weiß kuriert seine Zahn-Op aus. Dazu kommen die "Kollateralschäden aus dem Pokal", wie Middendorf sie nennt, die Verletzungen von Christian Loth und Robert Löw. Während Löw aufgrund einer Überdehnung auf jeden Fall ausfällt, besteht bei Christian Loth zumindest noch ein Fünkchen Hoffnung. "Er wird es am Montag noch mal probieren, aber es sieht nicht gut aus", so der Barleber Trainer. Für Peter Otte kommt ein Einsatz ebenfalls noch zu früh. Die zuletzt so formschwachen Preussen präsentierten sich im Landespokal-Halbfinale am Donnerstag gegen den VfL Halle stark verbessert. Erst im Elfmeterschießen kam das Aus für den Verbandsligisten. In ein Motivationsloch werden beide Mannschaften nicht fallen. "Für uns war der Landespokal bloß ein Bonus. Wir konzentrieren uns nur auf die Liga", versichert Middendorf. Die kleine Entfernung zwischen beiden Vereinen und die damit verbundene Tatsache, dass sich viele Spieler gut kennen, dürfte für eine emotionale und gutklassige Partie sorgen. Im Hinspiel enttäuschten beide Teams nicht, boten beim 1:1 eines der besten Saisonspiele.

Unterdessen laufen die Planungen für die kommende Saison am Anger langsam an. "Wir wissen ja noch nicht, in welche Richtung es geht, deshalb planen wir zweigleisig", erklärt Middendorf. Eine Entscheidung im Meisterrennen könnte in zwei Wochen fallen. Dann gastiert Barleben in Piesteritz. Zuvor müssen allerdings die Aufgaben gegen Dessau (11. April) und am Montag gegen Preussen gelöst werden. Als Schiedsrichter im Germerstadion fungiert Patrick Menz.