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Das 2. Internationale Leichtathletikmeeting hat in Haldensleben neue Maßstäbe gesetzt. Sportler aus 30 Nationen tummelten sich vor über 3000 Zuschauern im Waldstadion und zeigten dabei sehr ansprechende Leistungen.
Haldensleben l Hielt sich anfangs der Himmel noch bedeckt, mit steigender Begeisterung der Besucher ließ sich auch die Sonne sehen. Mit dem leichten Gegenwind hatten die Läufer und Springer schon etwas zu kämpfen. Beim Diskuswurf sah das anders aus. Favoritin Yarelis Barrios schmetterte den Diskus mal eben auf 64,21 Meter und ließ die Konkurrenz alt aussehen. Diese Weite erreichte niemand mehr.
Beim Stabhochsprung dominierte Hiroki Ogita, der mit 5,61 Metern an seiner eigenen Bestleistung kratzte, aber letzendlich an 5,70 Metern scheiterte. Immerhin, seine Höhe brachte dem Waldstadion einen neuen Rekord.

Der Speerwurf der Männer wurde von Roman Avramenko gewonnen. Er kam auf 81,40 Meter, vor Mark Frank vom LAV Rostock (79,25 Meter). Semenya Caster wurde ihrer Favoritenrolle bei den 800 Metern in 2:01.20 min. gerecht, haarscharf vor der starken Diane Cummins. Bei den 100 Metern zeigte Mariely Sanchez mit 11,49 Sec. eine ansprechende Siegerzeit. Die 100 Meter der Männer gewann Peter Emelieze mit 10,29 sec vor Kimmari Roach und Matthias Lindner. Beide kamen auf 10,30 sec - das Zielfoto entschied. Das begeisterte Publikum erlebte Leichtathletik der Extraklasse.

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ÖDP, Piratenpartei, Freie Wähler und andere können jetzt Geschichte schreiben, wenn diese allgemein die 5%- Hürde angehen. Während diese für das EU Parlament abgeschafft gehört, weil es bei den vielen Parteien dort nicht entscheident ist, ob da noch 5 deutsche Parteien hinzu kommen, muss die Hürde beim Bundestag und bei Landtagen reformiert werden. Denn laut dem letzten BVG- Urteil ist die Hürde ein erheblicher Eingriff in die Stimmengleichheit der Wahl, der nur bis zu 5% gerechtfertigt ist, um ein anderes hohes Gut zu schützen, die Fähigkeit zur Regierungsbildung und Entscheidungsfindung. Aber letzteres wäre auch dann gegeben, wenn unterhalb der 5% alle Personen beratend in den Bundestag und die Landtage einziehen mit allen Rechten eines Abgeordneten, außer dem Stimmrecht bei einfachen Gesetzen. Und deshalb müsste diese Reform einklagbar sein! Damit können die Abgeordneten von Parteien, die die 5% nicht schaffen Reden halten, Fragen stellen, in Ausschüssen mitarbeiten, das einbringen von Anträgen anregen und mit unterstützen. Das Hauptgegenargument ist, dass ohne Stimmrecht für einfache Gesetze (bei Verfassungsfragen sollten alle Stimmrecht haben, damit die 2/3- Mehrheit nicht verfälscht wird) ja schlechter gestellt wären, als dienormalen Abgeordneten. Aber wen diese eigentlich gewählten Politiker ganz ausgeschlossen sind, sind die noch schlechter gestellt. Und solange eine Koalition zusammenhält, hat eine Opposition, die dauernd überstimmt wird, auch nichts von ihrem Stimmrecht. Und die Reden der ÖDP, Tierschutzpartei, Familienpartei, Piratenpartei, Freien Wähler, der AfD und zum Teil der Linken, der FDP und der Grünen würden viele Debatten bereichern.
Nun ist die Bibel aber ein geschichtlich ungenaues Buch. Das im neuen Testament, wenn es denn stimmt, Pädophile als Synonym für Homosexuelle verwendet wird, wird wohl eher an den Vorurteilen der Christen gelegen haben. Den Untergang des griechischen- und römischen Reiches an der Etablierung von Homosexualität festzumachen, ist jedoch mehr als lächerlich.