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Haldensleben l Am 23. Juni 2012 ist die Leichtathletik in Haldensleben 100 Jahre alt geworden. Grund genug, das Jubiläum "100 Jahre Leichtathletik in Haldensleben" in diesem Jahr ausgiebig zu feiern.
1912 erfolgte die Gründung der ersten Männerabteilung Leichtathletik im "SC Viktoria 1910 Neuhaldensleben". Gründer waren damals Erich Riethus, Hans Beinhoff, Franz Dust und Friedrich Laging. Am 23. Juni 1912 wurden die 1. Leichtathletik-Vereinsmeisterschaften Neuhaldensleben ausgetragen. Bis 1919 musste der Verein auf Grund des ersten Weltkriegs den Sportbetrieb einstellen. Riethus und Laging fielen im Krieg.
1920 erfolgte die Gründung Leichtathletik-Abteilung im Arbeiter-SV "Friesen" Neuhaldensleben. Initiatoren, Übungsleiter und namhafte Sportler waren Franz Dust, Karl Vollbeding, Gustav Wüstemann, Hugo Pahl, Hermann Kaanen und die Gebrüder Wallbraun. Franz Wallbraun startete 1928 im Hochsprung bei den IX. Olympischen Spielen Amsterdam.
1922 schlossen sich die Vereine "MTS Germania" und "SC Viktoria 1910" im Verein für Leibesübungen - dem "VfL Neuhaldensleben" zusammen. Neben starker Fußballmannschaft gab es eine recht rührige Abteilung Leichtathletik. In dieser bildete sich eine erste Damen-Leichtathletik-Abteilung heraus. Hier stachen Gerda Naumann und Grete Schmidt mit besonderen sportlichen Leistungen heraus. 1928 erreichte der VfL den Mannschaftssieg der "Alten Herren" bei den Deutschen Waldlauf-Meisterschaften mit den Läufern Hübner, Erich Müller, Otto Bautsch und Erich Billhardt. 1926 wurde die erste Kinder-Leichtathletik-Abteilung im "SV Friesen" mit 80 Kindern ins Leben gerufen. 30 Athleten im weiblichen und männlichen Erwachsenenbereich existierten hier bereits.
Anfang der 1930-er Jahre schlossen sich der Arbeiter-SV "Friesen" und "Wacker" zum "SV Friesen-Wacker" Neuhaldensleben zusammen. Aus Anlass des Zusammenschlusses fand in Haldensleben ein großes Leichtathletik-Sportfest mit Beteiligung von Athleten aus fast allen Teilen Deutschlands statt. Bei den Friesen-Damen und der weiblichen Jugend gab es zu dieser Zeit bereits herausragende Leistungen - beispielsweise durch Käthe Hoffmann - über die 100-m-Strecke, die Staffel über viermal 100 m und im Weitsprung im Regierungsbezirk. 1933, nach dem Machtantritt der Nazis und der Zwangsvereinigung auch aller Neuhaldensleber SV im "Deutschen Reichsbund für Leibesübung" war ein starker Rückgang in der Leichtathletik zu verzeichnen. Otto Lüer berichtete in der 25-Jahres-Festschrift vom "Dornröschenschlaf der Leichtathletik". Der ehemalige Sportplatz an der Schützenstraße wurde aufgegeben und es erfolgte der Umzug auf den Sportplatz an der damaligen Florapromenade (Friedrich-Ludwig-Jahn-Allee). Aufrecht erhalten wurde die Leichtathletik in Haldensleben von 1933 bis 1945 vorrangig durch Günther Kreyme und Otto Bautsch.
Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde durch den "Antifa-Jugend-Ausschuss" in Haldensleben der Sport zu neuem Leben erweckt. Es dauerte aber noch fünf Jahre, bis sich wieder Leichtathletik-Abteilungen in den neuen Sportgemeinschaften bildeten.
Fortsetzung folgt
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ÖDP, Piratenpartei, Freie Wähler und andere können jetzt Geschichte schreiben, wenn diese allgemein die 5%- Hürde angehen. Während diese für das EU Parlament abgeschafft gehört, weil es bei den vielen Parteien dort nicht entscheident ist, ob da noch 5 deutsche Parteien hinzu kommen, muss die Hürde beim Bundestag und bei Landtagen reformiert werden. Denn laut dem letzten BVG- Urteil ist die Hürde ein erheblicher Eingriff in die Stimmengleichheit der Wahl, der nur bis zu 5% gerechtfertigt ist, um ein anderes hohes Gut zu schützen, die Fähigkeit zur Regierungsbildung und Entscheidungsfindung. Aber letzteres wäre auch dann gegeben, wenn unterhalb der 5% alle Personen beratend in den Bundestag und die Landtage einziehen mit allen Rechten eines Abgeordneten, außer dem Stimmrecht bei einfachen Gesetzen. Und deshalb müsste diese Reform einklagbar sein! Damit können die Abgeordneten von Parteien, die die 5% nicht schaffen Reden halten, Fragen stellen, in Ausschüssen mitarbeiten, das einbringen von Anträgen anregen und mit unterstützen. Das Hauptgegenargument ist, dass ohne Stimmrecht für einfache Gesetze (bei Verfassungsfragen sollten alle Stimmrecht haben, damit die 2/3- Mehrheit nicht verfälscht wird) ja schlechter gestellt wären, als dienormalen Abgeordneten. Aber wen diese eigentlich gewählten Politiker ganz ausgeschlossen sind, sind die noch schlechter gestellt. Und solange eine Koalition zusammenhält, hat eine Opposition, die dauernd überstimmt wird, auch nichts von ihrem Stimmrecht. Und die Reden der ÖDP, Tierschutzpartei, Familienpartei, Piratenpartei, Freien Wähler, der AfD und zum Teil der Linken, der FDP und der Grünen würden viele Debatten bereichern.
Nun ist die Bibel aber ein geschichtlich ungenaues Buch. Das im neuen Testament, wenn es denn stimmt, Pädophile als Synonym für Homosexuelle verwendet wird, wird wohl eher an den Vorurteilen der Christen gelegen haben. Den Untergang des griechischen- und römischen Reiches an der Etablierung von Homosexualität festzumachen, ist jedoch mehr als lächerlich.