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Die Olympischen Spiele 2012 finden vom 25. Juli bis 12. August in London statt. Mehr als nur Zaungast wird dort der Wolmirstedter Sascha Zimmermann sein. Er begibt sich am 8. August auf die Reise nach London - und das in höchst offizieller Funktion.
Wolmirstedt l Der 34-jährige Sascha Zimmermann hat an der DHfK in Leipzig Sportmanagement studiert und ist seit 2009 Sportdirektor der Deutschen Taekwondo Union (DTU).
Für ihn sind es die ersten Olympischen Spiele und als Sportdirektor begleitet er die deutsche Taekwondo-Abordnung. "Wir hoffen natürlich darauf, dass Helena Fromm (Gewichtsklasse bis 67 kg) und Sümeyye Manz (bis 49 kg) in London eine Medaille holen. Das wird aber eine ganz schwere Aufgabe, obwohl unsere beiden Athletinnen letztes Jahr in Korea Bronze bei der Weltmeisterschaft gewonnen haben." Als Sportdirektor arbeitet Sascha Zimmermann eng mit dem Bundesministerium des Inneren, dem Bundesverwaltungsamt und dem Deutschen Olympischen Sportbund zusammen. Er ist verantwortlich für die Nationalmannschaften der DTU und deren sportliche Entwicklung.
Seit 2009 ist Zimmermann Cheforganisator der German Open in Hamburg, dem größten Taekwondo-Turnier Europas, das als G1-Turnier der Welt-Taekwondo-Federation und A-Class-Turnier der Europäischen Taekwondo Union gelistet ist. "Hier können die Sportler Weltranglistenpunkte sammeln. In Europa gibt es davon nur drei Turniere. 1300 Teilnehmer aus 60 Nationen waren in Hamburg am Start", verrät Zimmermann, der seit 2009 Mitglied im Europäische Taekwondo Union A-Class Commitee ist. Hier werden die Standards für die A-Class Turniere festgelegt.
Zwischen 2003 und 2008 hat Zimmermann für den Sächsischen Taekwondo-Verband die Trainerausbildung C und B sowie die Taekwondo-Lehrer-Ausbildung mit geleitet. 1993 gewann er gemeinsam mit Tino Hofmann als aktiver Taekwondokämpfer die erste Deutsche Meisterschaft (neue Bundesländer). Als Trainer der Wolves Wolmirstedt gelangen ihm mit seinen Athleten fünf Deutsche Meistertitel.
Ebenfalls in London wird Gerald Zimmermann sein. Für ihn sind es die dritten Olympischen Spiele als Vizepräsident der DTU. Bei der Olympia-Premiere von Taekwondo im Jahr 2000 in Sydney holte er als verantwortlicher Vizepräsident für den Leistungssport zusammen mit dem Team eine Silbermedaille.
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Glueckwunschzum Sieg Hanne.
ÖDP, Piratenpartei, Freie Wähler und andere können jetzt Geschichte schreiben, wenn diese allgemein die 5%- Hürde angehen. Während diese für das EU Parlament abgeschafft gehört, weil es bei den vielen Parteien dort nicht entscheident ist, ob da noch 5 deutsche Parteien hinzu kommen, muss die Hürde beim Bundestag und bei Landtagen reformiert werden. Denn laut dem letzten BVG- Urteil ist die Hürde ein erheblicher Eingriff in die Stimmengleichheit der Wahl, der nur bis zu 5% gerechtfertigt ist, um ein anderes hohes Gut zu schützen, die Fähigkeit zur Regierungsbildung und Entscheidungsfindung. Aber letzteres wäre auch dann gegeben, wenn unterhalb der 5% alle Personen beratend in den Bundestag und die Landtage einziehen mit allen Rechten eines Abgeordneten, außer dem Stimmrecht bei einfachen Gesetzen. Und deshalb müsste diese Reform einklagbar sein! Damit können die Abgeordneten von Parteien, die die 5% nicht schaffen Reden halten, Fragen stellen, in Ausschüssen mitarbeiten, das einbringen von Anträgen anregen und mit unterstützen. Das Hauptgegenargument ist, dass ohne Stimmrecht für einfache Gesetze (bei Verfassungsfragen sollten alle Stimmrecht haben, damit die 2/3- Mehrheit nicht verfälscht wird) ja schlechter gestellt wären, als dienormalen Abgeordneten. Aber wen diese eigentlich gewählten Politiker ganz ausgeschlossen sind, sind die noch schlechter gestellt. Und solange eine Koalition zusammenhält, hat eine Opposition, die dauernd überstimmt wird, auch nichts von ihrem Stimmrecht. Und die Reden der ÖDP, Tierschutzpartei, Familienpartei, Piratenpartei, Freien Wähler, der AfD und zum Teil der Linken, der FDP und der Grünen würden viele Debatten bereichern.