In der Tischtennis-Verbandsliga steht der TuS Schwarz-Weiß Bismark mit 6:16 Punkten derzeit auf dem neunten Platz in der Tabelle.

Bismark l Das ist nach derzeitigem Stand zwar kein Abstiegsplatz, aber auch kein Rang für den sicheren Klassenerhalt. Nach der Saison spielen die jeweiligen drei Zweitplatzierten der Landesliga und der Verbandsliga-Rangneunte eine Relegation um freie Plätze im Oberhaus von Sachsen-Anhalt aus. Deshalb wird es für die einzige altmärkische Verbandsligamannschaft wichtig sein, den Klassenerhalt schon vorher unter Dach und Fach zu bringen.

Überragender Rodrigo Morales fehlte am Saisonende

Die Bismarker haben einen sehr guten Start in die Saison 2013/14 erwischt. Sie gewannen bei Biederitz II 9:6 und daheim gegen Schwertz 10:5. Nach einer 5:10-Niederlage gegen Haldensleben holten die Altmärker im vierten Spiel bereits den sechsten Punkt (9:7 gegen Zerbst). Danach gab es aber eine Niederlagenserie. Die sollte abgehakt sein, denn jetzt geht es mit voller Kraft in den Kampf um den Klassenerhalt.

Zur Rückrunde haben sich die Bismarker erneut mit einem Südamerikaner verstärkt. Der 18-jährige Argentinier Nicolas Galvano ist die Hoffnung der Altmärker. Er soll als neuer Spitzenspieler das Team zum Klassenerhalt führen.

Galvano weist auch beträchtliche Qualitäten an der grünen Platte auf und vertritt sein Land bei internationalen Turnieren. Er wird den bisherigen Bismarker Spitzenspieler, den Bolivianer Rodrigo Morales, teilweise ersetzen, der für die Schwarz-Weißen jedoch spielberechtigt bleibt. Rodrigo Morales hat den Altmärkern gegen Ende der Saison gefehlt.

Beide Südamerikaner können nach den Regeln nicht gleichzeitig antreten, weil in Punktspielen jeweils nur ein Nicht-EU-Ausländer eingesetzt werden darf. Auch der lange verletzte Mannschaftskapitän Felix Rüge wird zur Rückrunde wieder voll einsatzbereit sein.

Überragend in der Hinrunde spielte Rodrigo Morales, der in den fünf Spielen, die er mitwirkte, alle seine zehn Einzel gewann. Steven Elksne, der zweite Bismarker im oberen Paarkreuz hatte es gegen die Spitzenspieler Sachsen-Anhalts wesentlich schwerer (5:13 Spiele). Mit sieben Einzelsiegen hat sich Fabian Weiß, der in der Vorsaison noch in der Reserve spielte, gut in die Mannschaft integriert.

Bereits am heutigen Sonnabend haben die Bismarker ein richtungsweisendes Spiel. Zu Gast in der Mehrzweckhalle ist die zweite Mannschaft aus Biederitz. Diese Mannschaft ist Tabellenletzter und somit ein Sieg der Altmärker Pflicht.

Beginn der Partie ist um 13.30 Uhr.