Ihr insgesamt 14. Punktspiel in der Mitteldeutschen Oberliga bestreiten die Handballfrauen der SG Seehausen am Sonntag in der Landeshauptstadt. Es ist ein besonders brisantes Duell beim BSV Magdeburg, denn das ist Abstiegskampf pur.

Seehausen l Es ist keineswegs übertrieben, wenn man im Fall der Begegnung zwischen Gastgeber BSV Magdeburg und der altmärkischen SG Seehausen von einem Schicksalsspiel spricht, das da am Sonntag ab 14.30 Uhr in der Sporthalle des Albert-Einstein-Gymnasiums über die Bühne geht.

Ein Tabellenausschnitt des unteren Drittels der Mitteldeutschen Frauen-Oberliga verdeutlicht das:

9. BSV Magdeburg12-676:18

10. Aufbau Altenburg14-1035:23

11. SG Seehausen13-1274:22

12. TSG Calbe13-1221:25

Wenn es um die Besetzung der beiden Abstiegsplätze geht, kommen nur noch diese vier Mannschaften dafür in Frage.

Der BSV Magdeburg hat seine sechs Pluspunkte durch Heimsiege gegen die TSG Calbe (36:23) und den Thüringer HC II (27:23) sowie auswärts in Altenburg (20:17) geholt.

Seehausens Mannschaft ist als Vorletzter des Klassements in der Pflicht. Sie hat bislang zwei Erfolge gegen das Schlusslicht TSG Calbe auf dem Konto. Die Spiele gegen Aufbau Altenburg sind bereits ebenfalls absolviert - mit zwei Niederlagen.

Gelingt den Altmärkerinnen am Sonntag beim BSV kein Sieg, dann wird es fast unmöglich sein, die Mitteldeutsche Oberliga zu halten.

Bis auf die erneut beruflich verhinderte Maxi Redlich werden die Seehäuserinnen am Sonntag in der derzeit bestmöglichen Besetzung in die Landeshauptstadt fahren.

"Wir wollen den Sieg", ist die SG-Trainerin Anja Wachholz mit ihrer Mannschaft fest entschlossen, erstmals in der neuen Klasse auswärts zu punkten.