Am Sonnabend soll es nun endlich stattfinden - das mehrmals ausgefallene Spiel der Fußball-Landesliga zwischen dem TuS Schwarz-Weiß Bismark und dem FSV Saxonia Tangermünde.

Bismark l "Es ist für uns ein Kaltstart, denn die Vorbereitung verlief nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Das trifft sicher auch auf Tangermünde zu", sagt Bismarks Trainer Dirk Grempler im Vorfeld dieser Partie.

"Wir haben noch ein kleines Ziel."

Klar ist, dieses ostaltmärkischen Derby soll unbedingt ausgetragen werden. "Die Jungs sind heiß, wollen spielen. Wir haben in der Hinrunde unsere Ziele erreicht, aber ein kleines Ziel haben wir noch, wir wollen das Spiel gegen Tangermünde erfolgreich gestalten", erklärt Grempler. Die morgige Begegnung zählt noch zur Hinrunde.

"Tangermünde ist etwas glücklich in die Landesliga gerutscht, genauso glücklich sind wir drin geblieben, der morgige Gegner ist aber eine Bereicherung für die Klasse", meint der Bismarker Coach, der von seiner Mannschaft fordert: "Herz und Engagement." In der Vorbereitung hat Bismark gegen Kalbe/Milde 2:0 und im Trainingslager gegen den VfB Blankenburg 8:2 gewonnen. Nicht sicher ist, ob Erik Bartsch und Julian Müller (Trainingsrückstand) auflaufen.

Auch in Tangermünde geht man davon aus, dass morgen gespielt wird. "Wir sind zwar gewappnet, aber wir wissen natürlich nicht, wo wir nach der Winterpause stehen. Wir wissen, worum es geht, wir müssen von der ersten Minute an gegen den Abstieg kämpfen", sagt Tangermündes Trainer Heiko Gödecke.

"Wir wissen, um was es geht."

In den Testspielen lief es für die Elbestädter schon ganz gut: in Neustadt (Dosse) gewannen sie 3:1 und daheim auf Schneeboden gegen Blau-Gelb Goldbeck 3:0. Fehlen bei Saxonia wird morgen Kevin Merezki, der noch verletzt ist. Der Einsatz von Daniel Gassel ist auch nicht sicher.

Schiedsrichter der Partie ist Tobias Jahnke.

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