Die Volleyballer der SG Post Stendal haben gestern völlig überraschend zwei glatte Siege eingefahren und sechs Punkte kassiert.

Stendal l Damit hatte im Vorfeld niemand gerechnet. Noch unter der Woche wussten die Stendaler nicht, wie sie ihren Sechser vollbekommen sollten, und dann diese Leistung.

Tino Rosenow, der sonst in der zweiten Mannschaft spielt, half in der ersten aus und trug wesentlich mit zum Sieg bei. Da er zwei Partien für die Erste absolvierte, hat er sich festgespielt und steht für die Kreisoberliga nicht mehr zur Verfügung. Dort wird man ihn vermissen. "Ich habe Probleme mit dem Knie und wollte eigentlich bis zum Sommer gar nicht mehr in der Halle spielen. Dann kam die Anfrage von der Ersten und ich habe die zwei Spiele gemacht. Für die nächsten Spiele der Ersten stehe ich, soweit sie einen Sechser voll bekommen, nicht zur Verfügung.", erklärte Rosenow nach den Spielen.

Für die Truppe um den verletzten Eric Stender, der am vergangenen Donnerstag am Fuß operiert wurde, kam sein Einsatz goldrichtig. "Er hat unsere Annahme stabilisiert und über die Mitte Punkte gemacht", so Zuspieler Marc Niendorf.

Stendal hatte es mit Gatersleben und Genthin zu tun. In der ersten Partie gegen Gatersleben entwickelte sich ein ganz enges Match.

Nach Sieg im ersten Satz gaben die Stendaler den zweiten ab. Im dritten Durchgang war das Spiel ausgeglichen. Denkbar knapp gewann Post mit 27:25 Punkten. Im vierten Satz war es wieder ganz eng und Post behielt beim 28:26-Erfolg erneut die Nerven.

Im zweiten Spiel gegen Genthin bewies Post erneut große Klasse und Nervenstärke. Die ersten beiden Sätze gewannen die Stendaler mit 25:23 Punkten. Erst im dritten Satz spielten sie sich frei und verbuchten einen klaren 25:18-Sieg.

Satzergebnisse: Post Stendal - Gatersleben 3:1 (25:21, 23:25, 27:25, 28:26), Post Stendal - Genthin 3:0 (25:23, 25:23, 25:18), Gatersleben - Genthin 1:3.

SG Post Stendal: Rüsting, Rosenow, Kaminski, Lietz, Niendorf, Liebscher.