In der Handball-Verbandsliga Nord hat die Männermannschaft der HSG Osterburg am Sonnabend das Team des abstiegsbedrohten Fermersleber SV daheim mit 32:26 bezwungen.

Osterburg l Die Biesestädter hatten zwar die Favoritenrolle in diesem Heimspiel inne, doch es gab durchaus auch größere Sorgenfalten. Mit Paul Zierke, sowie Andreas und Thomas Kuhlmann war gleich ein Trio angeschlagen. Lediglich Thomas Kuhlmann konnte zumindest phasenweise eingesetzt werden.

Darüber hinaus gab es in der ersten Halbzeit einen Moment des Schreckens, als Philipp mit dem Hinterkopf auf dem Boden aufschlug. Er kam in der Halbzeitpause früher als seine Mannschaftskameraden auf das Spielfeld und testete einige Minuten lang, ob es weitergehen konnte. Es ging.

Schon in der ersten Halbzeit lagen die Gastgeber ständig in Führung. Doch die musste sich die Mannschaft hart erarbeiten, denn die Fermersleber Truppe spielte besonderes in der Abwehr sehr diszipliniert und vor allem variabel sowie aggressiv.

Nach einem 8:6 in der Mitte der ersten Spielhälfte konnten die Biesestädter auf 14:10 erhöhen und lagen zur Halbzeitpause mit 17:13 vorn. Der Kontrahent war also noch auf Sichtweite zum Gastgeber.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wollten die Osterburger für eine Vorentscheidung sorgen, gingen durch Robert Krause (20:14) und Florian Skorz (22:16) auch ein wenig deutlicher in Front.

Die Fermersleber aber leistteten weiter beharrlich Widerstand. Auch, als Linkshänder Krause in der 42. Spielminute per Sprungwurf ein richtiger "Kracher" zum 25:18 gelang.

"Pflichtsieg, der uns nicht leicht fiel"

Den Vorsprung verwalteten die Gastgeber in der Schlussphase der Begegnung. Rot (3x 2 Minuten) sah im Schlussgang noch Magdeburgs René Parthey. "Es war ein Pflichtsieg, der uns jedoch aus personellen Gründen und weil der Gegner gut dagegenhielt, nicht leicht fiel", so Marco Podas aus dem Trainer-Trio.

Osterburg: Mager - Krause 8, Kiebach 9, Th. Kuhlmann 1, S. Papendiek 8, Skorz 4, Hahne, Braune 2, A. Kuhlmann, P. Papendiek, Krüger.