Auf das fünfte Rückrundenmatch der laufenden Verbandsliga-Punktspielsaison bereiten sich die Kicker von Lok Stendal derzeit vor. Tabellennachbar Schönebecker SC kommt am Sonntag ans Stendaler Hölzchen. Anpfiff ist um 14 Uhr.

Stendal l Die Gäste sind Tabellenvierter und haben, wie Gastgeber Lok, bislang 30 Punkte erobern können. Auch die Auswärtsbilanz ist eine gute. Drei Siegen (Sangerhausen, Bitterfeld-Wolfen, Preussen Magdeburg) stehen zwei Remis und drei Niederlagen gegenüber.

Nur 15 Gegentreffer für Schönebecker SC

Die lediglich 15 Gegentreffer, die Schönebeck bislang im Saisonverlauf kassierte, macht deutlich, dass es sich hierbei um eine der abwehrstärksten Teams des Verbandsligafeldes handelt. Zum Vergleich: Lok kassierte schon 27 Gegentore.

"Die geringe Zahl von Gegentoren spricht aber in erster Linie für die sehr gut bestückte Offensive der Schönebecker Mannschaft. Die beschäftigt die Kontrahenten permanent und verteidigt auch sofort," weiß Lok-Trainer Sven Körner.

In den Schönebecker Reihen spielen zum Bespiel Moritz Instenberg, der bei Lok das Fußball-Handwerk gelernt hat, sowie Andreas Sommermeyer (FCM, Halberstadt, Auerbach) und Mario Hosenthin (früher auch einmal bei Lok Stendal).

Im Hinspiel gab es für die Lok-Kicker eine 1:2-Niederlage. Die Altmärker waren zunächst dominant und gingen durch Benedikt Nellessen in Führung. Kurz vor der Halbzeitpause fiel das 1:1. Im zweiten Spielabschnitt ließ der Gastgeber die Altmärker nicht mehr zu Entfaltung kommen und markierte auch noch den Siegtreffer.

Steven Schubert ist am Sonntag wegen Gelb/Rot in der Partie in Sangerhausen für die Begegnung gegen die Schönebecker gesperrt.

Trainer Körner hat derzeit in zwei weiteren personellen Fragen Probleme. In beiden Fällen handelt es sich um besonders groß gewachsene Akteure. Der Franzose Christopher Luhaka ist gesundheitlich angeschlagen und Edgar Krause hat Rückenschmerzen. Der Trainer hofft, dass das Duo bis zum Sonntag wieder fit ist.

Coach Sven Körner zum sicherlich heißen Spiel: "Ich kann nicht versprechen, dass wir gewinnen werden. Eines weiß ich aber: Die Mannschaft wird alles, aber auch alles dafür tun, dass wir dieses Ziel erreichen."