Das hatten sich die Verbandsligakicker von Lok Stendal und die deutlich mehr als 500 Zuschauer im Stadion Am Hölzchen nun wirklich anders gedacht. Im Verfolgerduell mit dem Schönebecker SC stand am Sonntag jedoch eine 1:3-Niederlage der Altmärker zu Buche.

Stendal l Die Niederlage gegen die ausgebufften Schönebecker mit ehemaligen Regionalligaspielern (Instenberg, Hosenthin, Matthias) sowie dem brandgefährlichen brasilianischen Zugang de Oliviera (vorher Oberligist Rudolstadt) hat Lok geschmerzt.

Vor der tollen Kulisse und den weiteren sehr positiven Begleitumständen (Tombola, sehr gutes Wetter, ewig nicht gehörte Fan-Gesänge) wollten die Stendaler Kicker natürlich nur allzu gern unterstreichen, dass sie in guter Verfassung sind. Dabei verkrampften sie.

"Ich habe spätestens nach zehn Minuten gemerkt, dass wir unser Potenzial nicht abrufen. Die Mannschaft hat sich das Spiel des Gegners aufzwingen lassen. Es sind zu viele einfache Fehler gemacht worden. In den Spielen zuvor war das nicht der Fall", so Trainer Sven Körner.

"Das Spiel haben wir vor allem im Mittelfeld verloren", bemerkte Vincent Kühn, der sich beim Zusammenprall mit Schönebecks Keeper Bryan Giebichenstein in der Mitte der zweiten Halbzeit eine Kopfverletzung in der Nähe des linken Auges zuzog, aber dennoch weiterspielte. Nach der Begegnung konnte er Entwarnung geben. So schlimm, wie es zunächst den Anschein hatte, sah die Wunde nicht aus. Ein Veilchen könnte jedoch übrig bleiben. Die Erfahrungen der verlorenen Partie wird das junge Team unter Leitung ihres Trainers Sven Körner mit Sicherheit gründlich auswerten.

Den Hauptpreis der Tombola, ein Gutschein für Übernachtung, Frühstück und Programm im Berliner Hotel "Estrel", gewann übrigens Herr Matuschak.

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