Seehausen l Abschied aus der Mitteldeutschen Oberliga nehmen am Sonnabend die Handballfrauen der SG Seehausen. Sie steigen in die Sachsen-Anhalt-Liga ab. Im letzten Saisonspiel treten sie am Sonnabend ab 17 Uhr in der heimischen Wischelandhalle gegen den BSV Magdeburg an, dem sie im Hinspiel in der Landeshauptstadt mit 26:38 unterlagen. Natürlich werden sich die Damen um Trainerin Anja Wachholz in diesem Spiel noch einmal förmlich zerreißen, um das Abenteuer Mitteldeutsche Oberliga mit einem Erfolg abzuschließen.

Der Titelkampf in dieser Staffel erfährt am letzten Spieltag eine Zuspitzung der gewaltigen Art. Tabellenführer Marienberg (40:2 Punkte) hat beim ausgesprochen starken Rangdritten Niederndodeleben anzutreten und muss dort mindestens einen Punkt holen. Der Zweite, Markranstädt (38:4), spielt daheim gegen Altenburg aus der unteren Tabellenregion und wird in jedem Fall siegen. Im Direktvergleich (27:23, 20:23) liegt Markranstädt vorn. Es könnte richtig spannend werden.

Das trifft auch auf das Abschneiden die Seehäuser Männer in der Sachsen-Anhalt-Liga zu. Die haben zuletzt eine bittere 24:29-Heimniederlage gegen den HSV Haldensleben erlitten und treten am Sonnabend erneut in der Wischelandhalle an. Anpfiff der Partie ist diesmal erst um 18.40 Uhr.

Kontrahent der Altmärker (12./14:28) ist die Zweite von Dessau/Roßlau (8./20:24). Dabei müssen die Männer um Spielertrainer Thilo Hennigs, als eine wichtige Voraussetzung für den bitter nötigen Erfolg, unbedingt dafür sorgen, dass ihnen der Start in die Partie gelingt.

Das war in der Begegnung gegen Haldensleben nicht der Fall und eine Ursache dafür, dass der Gastgeber im Verlauf keinen richtigen Zugriff auf das Spiel bekam.

Zur Erinnerung: Seehausen steht im Zweikampf mit Staßfurt II (13/13:33) gegen den Abstieg und muss darauf gefasst sein, noch sechs Punkte aus den ausstehenden fünf Spielen zu holen.