Seehausen. Gegen den Tabellendritten MSV Buna Schkopau hat die Frauen-Handballmannschaft der SG Seehausen am Sonnabend in der heimischen Wischelandhalle nicht unerwartet verloren. 23:29 hieß es aus ihrer Sicht am Ende der Begegnung.

Erstmals wieder mit Allrounderin Christin Kracheel operierend, erwiesen sich die Altmärkerinnen zumindest in der Anfangsphase als gleichwertig. Tina Fischer glich zum Beispiel zum 3:3 aus (5. Minute). Nachdem die Gäste danach deutlicher in Front gingen, schafften die Seehäuserinnen in der 17. Minute erneut den Ausgleich, und zwar zum 8:8.

Danach aber setzten sich die Gäste ab. Besonders auffällig in deren Reihen war die burschikose Aufbaumitte-Akteurin Sarah Schaaf. Der gelang es immer wieder, ihre Mitspielerinnen erfolgreich in Szene zu setzen. Die Pässe auf die Kreismitte waren einfach eine Augenweide.

Die Seehäuserinnen versuchten alles, um mit den Schkopauerinnen mitzuhalten. Eine Besonderheit an diesem Tag im Seehäuser Team war, das mit Linda Willing lediglich eine etatmäßige Torhüterin zur Verfügung stand.

Doch Feldspielerin Wencke Schönhoff stellte sich uneigennützig als Keeper zur Verfügung. Im Spielverlauf hielt sie sogar einen Buna-Siebenmeter. Zur Halbzeitpause verschafften sich die Gäste einen 15:12-Vorsprung.

Den verteidigten die Schkopauerinnen in der zweiten Spielhälfte recht souverän. In der 44. Spielminute markierte Seehausens Johanna Willing das 19:22 aus Sicht des Gastgebers, doch in der Folge zogen die Gäste energisch davon. Das auch, weil die Altmärkerinnen, die nur vier Torschützen verzeichneten, mit ihren Konterchancen regelrecht fahrlässig umgingen. 20:26 hieß es in der 54. Minute aus ihrer Sicht. Da war die Entscheidung in dieser Begegnung bereits gefallen.

Seehausen: J. Willing, Schönhoff - Bäse, Fischer 3, J. Willing 10, Braune 8, Milchert, Steinke 2, Kracheel, Erdmann, Hückel, Krüger, Theiß.