In der Fußball-Verbandsliga hat es am Wochenende bei den Heimspielen für den 1. FC Lok Stendal einen Sieg und eine Niederlage gegeben.

Stendal l Während die C-Junioren im heimischen "Hölzchen" eine äußerst bittere Last-Minute-Niederlage gegen den VfB IMO Merseburg hinnehmen mussten, untermauerten die A-Junioren beim 7:1-Erfolg gegen den TV Askania Bernburg ihre Titelambitionen.

Nach dem 1.FC Magdeburg stand mit IMO Merseburg das nächste Spitzenteam für Loks C-Junioren auf dem Programm.

Und wieder sollte es nach einer äußerst couragierten Leistung 0:1 aus Stendaler Sicht heißen. Zwei Minuten vor Spielende mussten die Gastgeber durch einen Kopfball aus ziemlich abseitsverdächtiger Position den entscheidenden Treffer verkraften.

Bis dahin hielten die Lok-Jungs gegen sehr spielstarke Gäste gut dagegen. Durch viel Laufarbeit, besonders durch die beiden zentralen Mittelfeldspieler Bennet Kaul und Fabius Berner, wurden immer wieder die Räume eng gemacht und kaum Chancen zugelassen.

Der Top-Torjäger des Tabellendritten Danny Wagner war bei der Abwehr der Rolandstädter total abgemeldet. Die beste Möglichkeit für die Heimmannschaft besaß Fabius Berner, dessen Schuss aber das Tor knapp verfehlte. In der zweiten Halbzeit wurden die Angriffsbemühungen von den Merseburgern zwingender. Doch auch sie nutzten ihre Möglichkeiten nicht. Da jetzt auch die Kräfte der Stendaler schwanden, wurden die Kontermöglichkeiten nicht mehr zielstrebig genug ausgespielt. Trotzdem hätte man sich einen Punkt redlich verdient. Doch es sollte nicht sein und das Team von Trainer Steffen Peters ging leer aus. Unter dem Strich lässt sich festhalten, dass die Lok-Kicker auch den Top-Teams der Liga Paroli bieten können. Es fehlt nur noch die nötige Clevernis im Spiel nach vorn.

Die A-Junioren des 1. FC Lok Stendal fuhren ein wenig ersatzgeschwächt, aber dennoch mit breiter Brust zum Auswärtsspiel nach Bernburg. Schließlich hat die Elf von Trainer Ralf Troeger noch alle Chancen auf den Staffelsieg. Gegen die nur mit zehn Akteuren angetretene Askania taten sich die Stendaler jedoch zunächst schwerer als gedacht. Denn nach elf Minuten führten plötzlich die Hausherren mit 1:0. In der Folge übernahm aber Lok das Kommando und drehte die Begegnung durch Treffer von Robin Kroschel, Christian Seidl, Ramon Schröder und Niclas Buschke noch vor dem Kabinengang.

Auch im zweiten Durchgang dominierte der in Überzahl agierende Gast und schoss durch Benjamin Bubke, den eingewechselten Florian Klukas und abermals Schröder den 7:1-Kantersieg heraus.

Somit rangieren die Ostaltmärker bei zwei Partien mehr als Germania Halberstadt auf dem Spitzenplatz der Verbandsliga.