In der Fußball-Kreisoberliga hat Eintracht Lüderitz am Sonnabend einen knappen 1:0 (1:0)-Heimsieg gegen die Reserve des TuS Schwarz-Weiß Bismark verbucht.

Lüderitz l Die Gäste waren nur mit elf Spielern angereist, Auswechslungen waren also nicht möglich.

"Im Endeffekt wäre ein Unentschieden gerecht gewesen."

Die Gastgeber begannen mit etwas mehr Vorwärtsdrang. In der 14. Minute lag der Ball erstmalig im Bismarker Kasten. Der Treffer wurde aber vom starken Schiedsrichter Andreas Last zurecht nicht gegeben. Handspiel. Mario Mangelsdorf sah für diese Aktion noch die Gelbe Karte.

Danach fasste sich Stefan Lockau ein Herz und setzte zum Solo an. Er wurde vor der Bismarker Hintermannschaft aber in Gemeinschaftsarbeit gestoppt. Auch ein Hinterhaltschuss von Jens-Armin Damker wurde von den Schwarz-Weißen abgeblockt.

Die Entscheidung in dieser Partie fiel bereits in der 37. Minute. Max Kohlmann spielte das Leder im Strafraum mit der Hand. Logische Folge: Elfmeter. Marcus Preuss verwandelte zum 1:0.

"Es war ein glücklicher Sieg."

Die junge Bismarker Reserve wollte schnell den Ausgleich. Sie hatte auch jede Menge Ballbesitz, spielte bis zum Strafraum sehr gut, aber Chancen kam es nur wenige.

So verlief auch die zweite Halbzeit. Die Gäste kämpften, spielten geschickt im Mittelfeld, aber waren vor dem Tor zu harmlos. Am Ende feierten die cleveren Platzherrren einen knappen 1:0-Heimsieg.

"Im Endeffekt wäre ein Unentschieden gerecht gewesen. Wir haben zwar in der zweiten Halbzeit Druck gemacht, haben aber vor dem Tor die wenigen Möglichkeiten kläglich vergeben. Was nützt es dann, wenn man vielleicht 70 Prozent Ballbesitz hat. Meiner jungen Mannschaft fehlt noch die Erfahrung. Eine Top-Leistung hat der Schiedsrichter und seine beiden Assistenten geboten. Da macht es Spaß, Fußball zu spielen", sagte Bismarks Trainer Jens Knoblich.

Marcel Ziep, der Lüderitzer Trainer, sah die Partie so: "Es war ein ausgeglichenes Spiel und damit ein glücklicher Sieg für uns. Beide Mannschaften hatten in der zweiten Halbzeit einige Chancen, aber richtig zwingend war das alles nicht."

Eintracht Lüderitz: Gädke - Müller, Pielniok, Preuss, Müller, Damker (74. Rudel), C. Tuchen, Lockau, Naumhoff (79. Stutzer), Mangelsdorf, K. Tuchen.

TuS Schwarz-Weiß Bismark II: Bauer - Franke, Knoblich, Kohlmann, Schlieker, Bartsch, Richen, Leutz, Kumpe, Morgenroth, Ahrendt.

Tor: Marcus Preuss (37. HE).

Zuschauer: 35. SR: Andreas Last.

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