Am drittletzten Spieltag der Männerfußball-Verbandsliga empfängt die Mannschaft des 1. FC Lok Stendal am Sonnabend ab 15 Uhr das Team von Romonta Amsdorf im heimischen Stadion Am Hölzchen.

Stendal l Da hatte sich vor dem vergangenen Wochenende für die Stendaler Lok-Mannschaft ein Tor geöffnet, das Oberliga heißt. Die Altmärker hatten zuvor eine geradezu glänzende Serie toller Spiele hingelegt.

Relativ überraschend kam die Chance, konkret mit Askania Bernburg den Kampf um den Aufstieg in die fünfthöchste Spielklasse in Deutschland aufzunehmen.

So schnell sie kam, scheint sie auch wieder vertan zu sein. Während Bernburg am vergangenen Wochenende gewann, spielten die Stendaler in Merseburg nur remis.

Seither haben die Askanier einen Vorsprung von fünf Punkten. Am heutigen Freitag tritt Bernburg bei den zuletzt nicht gerade überzeugenden Schönebeckern an und könnte einen großen Schritt in Richtung Oberliga machen.

Lok hat es als Rangvierter (41 Punkte) morgen im heimischen Stadion Am Hölzchen mit dem Tabellenneunten Romonta (29) zu tun.

Die Gäste haben zuletzt daheim gegen Edelweiß Arnstedt 0:4 verloren. Im Hinspiel gab es nach Rot für Keeper John Ziesmann (3. Minute) und einer 1:0-Pausenführung für die Altmärker in einem immer turbulenter werdenden Match noch einen 4:2-Heimsieg für Romonta. Die Stendaler Treffer besorgen dabei Juninho und Edgar Krause.

Jener Edgar Krause wird seiner Mannschaft im neuerlichen Aufeinandertreffen dieser beiden Teams wegen der in Merseburg gesehenen fünften Gelben Karte fehlen.

Außerdem ist der Einsatz von Stammtorwart Andrè Ronneburg wegen einer Prüfung gefährdet. Fehlt er tatsächlich, steht John Ziesmann bereit. Schiedsrichter der Partie am Hölzchen ist Jens Tuchen aus Schönebeck.

Am morgigen Abend will die Mannschaft sich für die große Unterstützung durch die Lok-Fans in der sicherlich als sehr gut zu wertenden Saison erkenntlich zeigen und hat ein Fest ab 19 Uhr mit ihnen vorbereitet.

In einer Online-Umfrage des Fußball-Landesverbandes von Sachsen-Anhalt und des MDR wurde übrigens Patrik Schlegel von Romonta Amsdorf zum besten Verbandsliga-Spieler der Saison gewählt. Den dritten Platz belegte Loks brasilianischer Angreifer Juninho.