• 21. August 2014



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Leichtathletik XVII. Winckelmann-Games und Hanse-Cup im Stendaler Stadion am Galgenberg


Ritte schafft neuen Weltrekord

02.06.2014 02:37 Uhr |


Von Thomas Wartmann


Evelyn Gehne war einzige Teilnehmerin beim Hanse-Cup aus unserem Landkreis.

Evelyn Gehne war einzige Teilnehmerin beim Hanse-Cup aus unserem Landkreis. Evelyn Gehne war einzige Teilnehmerin beim Hanse-Cup aus unserem Landkreis.

An den vergangenen drei Tagen haben die Leichtathleten das Bild im Stendaler Stadion am Galgenberg bestimmt. Neben den Wettkämpfen der Winckelmann-Games trug ein internationales Starterfeld die Königsdisziplinen im Hanse-Cup aus.

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Stendal l Sportlicher Höhepunkt des Wettkampfwochenendes waren die Mehrkämpfe der Männer und Frauen. In dem internationalen Starterfeld wurden von den Senioren einige Höchstleistungen geboten, die vom Stadionsprecher Bernd Sehmisch aus Leipzig fachkundig kommentiert wurden.

Nach dem ersten Tag mit Weit- und Hochsprung, Kugelstoßen und 400-Meter-Lauf für die Männer und 80 Meter Hürden, Hochsprung, Kugelstoßen und 200-Meter-Lauf für die Frauen hatten sich schon einige Athleten mit hohen Punktzahlen hervorgetan. Bei den Frauen hatte Sigrid Böse (W 55) aus Boxberg schon 3558 Punkte gesammelt. Bei den Herren lag Wolfgang Ritte (M 60) von Bayer Uerdingen /Dormagen mit 4350 Punkten vorn. Er hatte den Altersklassen-Weltrekord im Visier. Am Sonntag machte der Routinier so weiter und vor dem abschließenden 1500-Meter-Lauf war klar, dass er es schaffen würde. Am Ende stand tatsächlich ein neuer Weltrekord in der W60. Er verbesserte die alte Marke von 8107 Punkte auf 8123.

Start zum gemischten 800-Meter-Finallauf. Toni Gehne (links) war mit 2:12,30 Minuten der Schnellste (von links: Toni Gehne, Immo Steinberg, Jan Schlüter, Ron Kornmesser, Julian Arnus, Marius Dietze, Maximilian Klose und Julius-Leonard Müller.Fotos Thomas Wartmann

Start zum gemischten 800-Meter-Finallauf. Toni Gehne (links) war mit 2:12,30 Minuten der Schnellste (von links: Toni Gehne, Immo Steinberg, Jan Schlüter, Ron Kornmesser, Julian Arnus, Marius Dietze, Maximilian Klose und Julius-Leonard Müller.Fotos Thomas Wartmann Start zum gemischten 800-Meter-Finallauf. Toni Gehne (links) war mit 2:12,30 Minuten der Schnellste (von links: Toni Gehne, Immo Steinberg, Jan Schlüter, Ron Kornmesser, Julian Arnus, Marius Dietze, Maximilian Klose und Julius-Leonard Müller.Fotos Thomas Wartmann

Die Wettkämpfe begannen schon am Freitagnachmittag mit der Zwergen-Olympiade (Volksstimme berichtete am Sonnabend). Der Nachwuchs absolvierte seinen Dreikampf aus Ballwurf, Weitsprung und 50-Meter-Sprint. Die Jugend und die Erwachsenen stiegen am Sonnabend in die Wettkämpfe der Games eins. Eingebettet in die Wettkämpfe gab es für die Männer und Frauen in verschiedenen Disziplinen auch Titel bei den Bezirksmeisterschaften zu holen.

Für den gastgebenden Stendaler LV holten vor allem die Jungen und Mädchen eine Vielzahl an Medaillen und vordere Plätze. Die anderen altmärkischen Vereine aus Tangermünde, Arneburg, Gardelegen, Salzwedel, Grieben, Havelberg, Kalbe/Milde, Schinne und Tangerhütte waren mit teilweise großen Delegationen dabei und stellten viele Sieger und Platzierte.

Der Zeitplan bei den Games war in diesem Jahr nicht so eng wie in den vergangenen Jahren. "Zeitgleich findet die Landesmeisterschaft der Senioren statt. Da sind in diesem Jahr viele Aktive eben nicht hier", erklärt SLV-Präsident Peter Ludwig. Im kommenden Jahr, so hoffen die Stendaler, werden die Landestitelkämpfe wieder Bestandteil der Games sein. So aber war der Termindruck nicht so groß und die Wettkämpfe fanden pünktlich, teilweise sogar etwas früher statt. Das Organisationsbüro unter Leitung von Cornelia Gebert hatte die Lage jederzeit im Griff.



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Copyright © Volksstimme 2014
Dokument erstellt am 2014-06-02 02:37:45
Letzte Änderung am 2014-06-02 02:37:45

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von der_nutzer am 21.08.2014, 20:17 Uhr

Ohne es zynisch zu meinen (oder doch ?) : Die Altmark, unendliche Weiten. Sie befinden sich an einem Ort, den schon lange zuvor niemand mehr gesehen hat….dieses oder Ähnliches könnte man formulieren, schaut man in die Zukunft der Altmark, wenn die Bahn ihre "Pläne" so umsetzt, wie sie es zu tun gedenkt. Aber wenn dann die Autobahn gekommen ist, und sich in, na sagen wir mal 10 Jahren die ersten Großkonzerne wegen der niedrigen Immo-Preise und der sklavenartigen Löhne, weil es ja sonst keine andere Arbeit gibt, dort ansiedeln wollen, da werden sie mal sehen, wie schnell die Bahn da mitverdienen will. Und DA sollten sich die entsprechenden Kommunen dann aber auch nicht kleinlich in den Forderungen zeigen, wenn es um Durchfahrgenehmigungen durch ihr Territorium und dergleichen geht, soll heissen, es der Bahn dann mit gleichem Zoll zurückzahlen. Und wenn diese Bahn der Meinung ist, die Menschen an den Gleisen hier und jetzt hängen lassen zu können, weil "es sich gerade mal nicht lohnt", dann sollten die entsprechenden Gemeinden einmal prüfen, ob sie die momentane Nutzung der Flächen, auf denen die Gleise verlegt wurden, nicht doch irgendeiner wichtigeren Nutzung zuführen könnten, die dann eine Art Kompensation darstellen würden, z.B. billige Ansiedlung von oben schon erwähnten Konzernen zu nicht zu ignorierenden Angeboten auf eben diesen frei gewordenen Flächen und somit auch Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort. Dann bräuchte auch niemand mehr die Bahn , denn alle könnten mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuss zur Arbeit gehen….Oder aber, wie schon oben erwähnt: Die Altmark, unendliche Weiten...

von pupula am 20.08.2014, 20:45 Uhr

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