Die Mannschaft des SV Rot-Weiß Werben hat in der 1. Tischtennis-Kreisklasse, Staffel B, einen Start-Ziel-Sieg errungen.

Stendal l Die Elbestädter fu¨hrten von Anfang an die Tabelle an. Nach der Vorrunde hatte Werben noch drei hartnäckige Verfolger mit Osterburg II, Handwerk Stendal II und Rossauer SV II mit nur einem Punkt Abstand im Nacken.

Im Verlaufe der Ru¨ckrunde bu¨ßten die Verfolger aber Punkt um Punkt ein und vielen zuru¨ck. Erst am letzten Spieltag, als es um nichts mehr ging, gab es fu¨r Werben, die bis dahin nur drei Punkte durch Unentschieden abgaben, dann doch noch eine Niederlage. Sie verloren bei Eintracht Osterburg II 4:10. Nach vielen Jahren in der 1. Kreisklasse gelang Werben nun der verdiente Aufstieg in die Kreisliga.

Der Zweitplatzierte Rossauer SV war der ausdauerndste Verfolger in der Ru¨ckrunde. Erst die 4:10-Niederlage gegen Rot-Weiß Werben klärte die Fronten um den Spitzenplatz in der Liga. Die beiden anderen direkten Konkurrenten um Platz zwei hielt Rossau mit Unentschieden in Schach.

Mit zwei beziehungsweise vier Punkten Abstand auf Rossau folgen Eintracht Osterburg II und HSV Stendal II auf den Plätzen drei und vier. Den Osterburgern gelang zwar am Schluss der Sieg gegen Werben, sie bu¨ßten aber vorher mit Niederlagen gegen Handwerk II und TTC Lok V wertvolle Punkte ein. Handwerk II, als Absteiger aus der Kreisliga, spielte in der Ru¨ckrunde noch wechselhafter. Neben guten Leistungen (unter anderem gegen Rossau II) gaben sie auch einen Punkt gegen Uchtspringe III ab.

Das weitere Mittelfeld auf den Plätzen fünf bis sieben bilden Blau-Gelb Goldbeck, SV Grassau und TTC Lok Altmark Stendal V. Goldbeck spielte in den vergangenen Jahren immer in der Spitzengruppe der Liga mit. Das gelang diesmal nicht.

Hauptgrund war die lange Schwächung durch Verletzung von Gunnar Schulze. Wenn bei Goldbeck der Stammvierer durchweg spielen könnte, wären sie erster Kandidat fu¨r den Staffelsieg.

Die Grassauer hielten nicht ganz die spielerische Konstanz aus der Vorrunde. Sie waren aber in der Ru¨ckrunde die Mannschaft mit den knappsten Ergebnissen. So verloren die Grassauer nur jeweils knapp mit 6:8 gegen Osterburg II und Handwerk II.

Der TTC Lok Altmark Stendal V behauptete sich auch im zweiten Jahr in der 1. Kreisklasse ohne Probleme. Die Ru¨ckrunde fiel noch drei Punkte besser aus als die Vorrunde. Das beste Ergebnis war der 9:5- Erfolg u¨ber Osterburg II.

Das Duo am Tabellenende, Medizin Uchtspringe III und dem TTF Stendal, auf den Plätzen acht und neun ging fast im Gleichschritt durch die ganze Saison. Erst zum Ende wurde die Abstiegsfrage geklärt. Am 13. Spieltag kam Uchtspringe III zu einem fragwu¨rdigen Punkt gegen Handwerk II, weil ein Handwerk-Spieler drei Spiele abschenkte. Wenn dadurch der Abstieg entschieden worden wäre, hätte es einen "Geschmäckle" gehabt.

Uchtspringe III machte dann aber im direkten Duell gegen TTF Stendal II mit dem knappen 8:6 alles fu¨r den Klassenerhalt klar.

Die zweite Mannschaft der Tischtennisfreunde erspielte sich in der gesamten Saison nur einen Punkt. Das war zu wenig. Zwar bescheinigen die Gegner in Regelmäßigkeit gute spielerische Leistungen, zu weiteren Punktgewinnen reichte es aber nicht.

Nun muss ein Neuanfang in der 2. Kreisklasse gemacht werden.

Bester Einzelspieler der 1. Kreisklasse A war Lutz Homann vom Staffelsieger Rot-Weiß Werben. Er ließ sich in 48 Spielen nur zweimal bezwingen. Auf Platz zwei folgt mit 37:11 Spielen Swen Butze (Blau-Gelb Goldbeck). Christian Dähre (33:12, Eintracht Osterburg II), der eine phänomenale Ru¨ckrunde hinlegte, landete auf Rang drei.

Wie im Einzel behauptete L. Homann mit seinem Partner Peter Stark fu¨r Werben auch die Spitze in der Doppelrangliste. Beide blieben in 16 Spielen unbezwungen. Auf dem gemeinsamen zwei Rang mit jeweils 11:4 Spielen folgen S. Butze/A. Kru¨ger (Blau-Gelb Goldbeck) und U. Bach/F. Handel (Eintracht Osterburg II).

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