Am letzten Spieltag der Fußball-Landesliga tritt der SV Förderstedt (10.) morgen ab 15 Uhr beim FC Einheit Wernigerode (4.) an. Dabei will die Elf von Lothar Lampe allen bösen Vorzeichen trotzen und die Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz beenden.

Wernigerode/Förderstedt l Nach einer Saison, die an Höhen und Tiefen wirklich alles im Fußball erdenkliche lieferte, haben die Förderstedter nur noch ein Ziel: einen einstelligen Tabellenplatz. Doch dafür müsste ein Sieg her. "Wir wollen in Wernigerode einen Punkt holen", fordert Lampe und entpuppt sich als Meister des Understatements: "Denn aus einem Punkt können ganz schnell drei werden."

Doch die Vorzeichen sind nicht die besten. "Es wird ganz schwer", weiß auch der Trainer. Dafür sind gleich mehrere Faktoren verantwortlich. Zum einen stolperte Einheit zuletzt beim VfB Germania Halberstadt II und dürfte auf Wiedergutmachung aus sein. Zum anderen ist es für die Harzer die letzte Partie vor heimischer Kulisse - und das als heimstärkste Elf der Liga. Hinzu kommt, dass Wernigerode im Hinspiel mit 2:0 gewann. Und als wäre das nicht genug, stellt Einheit mit Nick Schmidt auch noch den erfolgreichsten Torschützen der Spielklasse.

"Es nützt alles nichts. Wenn wir unser Ziel erreichen wollen, müssen wir gewinnen", erklärt Lampe. Doch er lobt den morgigen Gegner in höchsten Tönen und warnt: "Wernigerode spielt sehr guten Fußball und war die technisch stärkste Mannschaft, die bisher in Förderstedt auflief." Entsprechend fordert der Coach "Obacht - vor allem in der Defensive. Die Partie dürfte hinten entschieden werden. Jeder einzelne von uns muss an seine Leistungsgrenze gehen." Doch Lampe will keinesfalls sehen, dass sich seine Elf nur hinten hereinstellt und auf die Null aus ist.

Es fehlen: Maik Adrian (verletzt), Marc Burdack (privat); Hinspiel: 2:0 für Wernigerode; SR: Kay Schröter