Der insgesamt siebente Lauf zur Landesmeisterschaft von Sachsen-Anhalt im Motocross ist am vergangenen Wochenende ziemlich in der Mitte der Altmark, und zwar bei Schorstedt, absolviert worden. Dabei erreichten Aktive aus der Region einige starke Platzierungen.

Schorstedt l Für den Motorsport-"Verrückten" im positiven Sinne, Schorstedts Wilhelm Abel, der schon seit zig Jahren die Verantwortung als Veranstaltungsleiter inne hat, war das Cross-Wochenende in seiner Heimat "gelungen".

"Die Disziplin war gut, alles hat wie am Schnürchen geklappt"

Rückblickend resümiert der Schorstedter: "Im Wesentlichen hat es die erwarteten Ergebnisse gegeben, sogenannte Ausreißer waren nicht zu verzeichnen. Ich habe mich über die gute Disziplin gefreut, dadurch hat alles wie am Schnürchen geklappt."

Das positive Urteil bezog sich auch auf die gute Zuschauer-Resonanz sowie auf die Tatsache, dass es bis auf eine schmerzhafte Prellung keine erwähnenswerten Verletzungen gab.

Von den altmärkischen Fahrern gab es insgesamt einen Tagessieg, vier Bronzeränge und drei sogenannte "undankbare" vierte Plätze zu vermelden.

Den Spitzenrang eroberte Alexander Muhl in der Klasse 8 (Clubsportklasse Open 125 bis 650 Kubikcentimeter). Er benötigte für die zwölf Runden insgesamt 18:06,60 Minuten und verwies Dario Patzelt (MSC Letzlingen) und Silvio Schmähl (MC Genthin) auf die Plätze zwei und drei.

In der Damen-Klasse belegten Jennifer Kyskiewicz vom westaltmärkischen MSC Apenburg mit der Tageswertung von insgesamt 40 Punkten ebenfalls einen bronzenen Platz. Das weibliche Feld profitierte zweifellos vom verletzungsbedingten Ausfall der Serienmeisterin Antonie Jubert, die in "Normalfall" für den MSC Bismark fährt.

Auf ebenfalls eine dritten Rang fuhr Leon Rehberg (MSC Bismark) in der Nachwuchsklasse 3 ein. Unmittelbar gefolgt wurde er vom Schollener Toni Gottfried.

Einen vierten Rang belegte bei diesem Schorstedter Lauf ebenfalls der Bismark Günter Vetter (Klasse 7).

Auch für das Seitenwagen-Duo Tino Ueckermann (Schorstedt) und Patrick Leskow (MSV Lauchhammer) traf diese Platzierung zu.

Im ersten Lauf dieses immer wieder zum "Publikumsrenner" geratenden Wettbewerbs gab es nach wenigen Sekunden in der ersten, relativ spitzen Kurve einen mächtigen Stau, in dem mehr als die Hälfte der Gespanne steckte.

Doch es ging weiter, auch für die Kombination Altmark/Lausitz. Ueckermann und Leskow stürzten im ersten Lauf jedoch noch und verloren wertvolle Zeit. Im zweiten Lauf aber holten sie sich den dritten Platz und kamen so noch auf 37 Tagespunkte. Damit erreichten sie als Gesamtvierter schließlich noch auf das Podest, denn im gastfreundlichen Schorstedt ehrt man die besten Fünf jedes Wettbewerbs.

 

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