Tangermünde l Der FSV Saxonia Tangermünde hat nach Abschluss der Saison den 13. Platz belegt.

Das ist als Aufsteiger sicher nicht schlecht, denn der Klassenerhalt wurde am Ende doch recht souverän geschafft.

Doch für die Ansprüche, die die Elbestädter vor der Saison hatten, einstelliger Tabellenplatz, ist das Resultat sicher nicht befriedigend.

Die Gründe liegen auf der Hand. Saxonia hat nach dem (doch plötzlichen und überraschen) Aufstieg sein Team runderneuert. Viele etablierte Spieler heuerten in der Elbestadt an. Die Mannschaft musste sich auch erst einmal einspielen. Doch die Qualität allein reichte nicht, es fehlte der Unterbau, die Quantität im Kader.

Zudem gingen in der Winterpause noch Alexander Sandomirski, Robert Gericke und Markus Kriebitzsch ersatzlos. Einige Spieler standen verletzungsbedingt überhaupt nicht und arbeitsbedingt (unter anderem Andy Borchert) nur selten zur Verfügung. Am Ende der Saison sah die Auswechselbank der Elbestädter schon ziemlich leer aus.

"Wir haben in vielen Spielen Lehrgeld bezahlt. Ich habe auch nicht geglaubt, dass die Landesliga so stark ist. Jeder Fehler wird sofort bestraft. Dieser Schritt eine Klasse höher war schon eine große Nummer, obwohl unsere Landesklasse schon sehr gut ist. Wir haben den angestrebten Platz neun nicht erreicht, haben aber viele Punkte in Spielen liegengelassen, in denen wir die bessere Mannschaft waren", zog Tangermündes Trainer Heiko Gödecke sein Fazit.