Stendal l In diesen Tagen ist auch für die im DFB Nachwuchsstützpunkt Stendal trainierenden Kicker und deren Trainer Ende der Saison 2013/14.

Die zuletzt etwa 40 Talente der Geburtsjahrgänge 2000 bis 2004, die am Hölzchen zusätzlich zum Training in ihren angestammten Vereinen sehr anspruchsvolle Übungseinheiten absolvieren, können etwas ausspannen, ihre Trainer auch.

Im Trio der Übungsleiter des Stützpunktes gib es eine Veränderung. Thomas Schulze, der bekanntlich auch schon die Männer des Verbandsligisten 1. FC Lok Stendal unter seinen Fittichen hatte, scheidet aus.

Er ist jedoch weiter im Nachswuchsfußballbereich tätig. Künftig wird er im DFB-Stützpunkt in Burg aktiv sein, Thomas Schulze ist beruflich bereits einige Jahre in Burg tätig. Darüber hinaus gehört er zum Trainerteam der Landesauswahl U 12 von Sachsen-Anhalt. "Am Stendaler Hölzchen, egal ob beim Stützpunkt oder bei Lok, habe ich mich immer besonders wohl gefühlt", betont er.

Stützpunkt-Leiter und B-Lizenzinhaber Lothar Reuter sowie Trainer Detlef Werner hatten am Montag aber schon den Nachfolger von Thomas Schulze an ihrer Seite. Es ist der in Fußballkreisen nun wirklich nicht unbekannte Markus Hoffmann.

Der gehörte in den 90ern des vergangenen Jahrhunderts zu den Stendaler Akteuren der damaligen Mannschaft der FSV Lok Altmark. Die Truppe war in jenen Jahren nicht nur die höchstdotierte Fußballmannschaft von Sachsen-Anhalt, sondern erreichte im DFB-Pokalwettbewerb 1995/96, nachdem sie unter anderem den VfL Wolfsburg und Hertha BSC ausschaltete, sogar das Viertelfinale, in dem sie Am Hölzchen Bayer Leverkusen nach Elfmeterschießen unterlag.

Markus Hofmann war einer der großen Pokalhelden und wird sich jetzt für den Nachwuchs einbringen.