Der 26. Altmark-Triathlon im und um den Baggersee von Wischer war von einigen Wetterunbilden, aber auch von großartigen Leistungen der Aktiven gekennzeichnet. Über die olympische Distanz gewannen Konstantin Seufert und Marisa Pfeifer.

Wischer l Insbesondere der Wettbewerb im männlichen Bereich lebte von der Abwechslung und der Spannung.

Nach den 1500 Meter, die im See von Wischer zu schwimmen waren, trauten die Besucher ihren Augen kaum, als der Führende bereits nach ziemlich genau 22 Minuten aus dem Wasser stieg. Das war Andreas Suck vom USC Magdeburg. Seine Zeit war großartig, es war die Zeit eines Schwimm-Spezialisten.

Suck wurden in den beiden weiteren Disziplinen etwas nach hinten "durchgereicht", am Ende lag er auf dem 18. Platz. In der Disziplin Radfahren (43,5 Kilometer) war Markus Liepelt vom SV Halle Triathlon der Krösus, hatte die Strecke nach 1:00,24 Stunden absolviert. Ihm am nächsten war der aus Potsdam kommende und für die Triathlonfüchse Osterburg startende Konstantin Seufert (1:00,43). Beide waren beim Wechsel von der Rad- zur zehn Kilometer langen Laufstrecke praktisch gleichauf.

Das änderte sich jedoch schnell, denn Seufert gab Fersengeld und entfernte sich Meter um Meter von seinem Hallenser Konkurrenten. Am Ende sprang nach 2:23,01 Stunden ein klarer Sieg ein klarer Sieg für ihn heraus. Hinter dem Zweiten Liepelt kam der Magdeburger Martin Fischer ein.

Der beste Altmärker war Junior Erik Müller vom Veranstalter Hasselaner TC (in der Laufgruppe Haeder), der die Gesamtstrecke in 2:22,29 Stunden als 20. bewältigte.

Im weiblichen Bereich kam Marisa Pfeifer vom Riemer MTC aus der Landeshauptstadt zwar erst als Achte aus dem Wasser des Sees von Wischer, doch dann legte sie richtig los.Mit der besten Radfahr-, aber auch der besten Laufleistung war sie von der Konkurrenz nicht mehr aufzuhalten und kam nach 2:36,08 Stunden ins Ziel.

Hinter ihr platzierten sich Marie Alert (USC Magdeburg) und, als beste Altmärkerin, Anika Henning (Triathlonfüchse Osterburg), die 2:38,56 Stunden erreichte.

Anne Stetter geht nichts über das Schwimmen

Anne Stetter von Hasseler TC musste sich bei der Einweisung verhört haben, denn statt zwei schwamm sie drei (!) Runden im See, also insgesamt tolle 2250 Meter. Schon das ist eine sensationelle Energieleistung. Und damit wurde sie noch nicht einmal Letzte. Vom Jedermann- und Kindertriathlon wird am Mittwoch berichtet.

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