Bereits seit Dienstag läuft das erste Camp der 6. Bismarker Fußball-Akademie im dortigen Waldstadion mit über 80 Teilnehmern. Noch bis zum Ende der kommende Woche werden die Kinder und fachkundiger Anleitung trainieren und mit Sicherheit eine tolle Ferienfreizeit verbringen.

Bismark l Pünktlich um 10 Uhr hallte es aus den Lautsprechnern im Bismarker Waldstadion: "Jetzt geht es richtig zur Sache". Organisator Frank Motejat begrüßte gemeinsam mit Akademie-Leiter Stefan Rühling die 84 Kinder zur 6. Fuball-Akademie. Und hoher Besuch war auch gekommen. Bundestagsabgeordnete Katrin Kunert und auch Björn Niemeyer von der Kreissparkasse Stendal ließen es sich nicht nehmen, der Eröffnung beizuwohnen.

"Ich war ja selbst einmal aktive Sportlerin (Leichtathletik, Anmerkung der Redaktion) und weiß, wie wichtig es ist, Sport zu treiben. Ich wünsche den Kindern viel Freude und eine schöne Woche hier in Bismark", so Kunert.

Niemeyer vom Hauptsponsor schlug in die gleiche Kerbe. "Wir sind natürlich froh, wenn wir dieses Projekt unterstützen können, und zwar mit dem, was wir am besten können - finanziell. Ich wünsche allen ein tolles Training und hoffe, dass ich einige Talente später einmal in der Bundesliga sehen kann".

Anschließend wurde das Akademie-Team von den Trainern bis hin zu den Organisatoren, Mentoren und dem Versorgungsteam vorgestellt. Pablo Thiam, ehemaliger Bundesliga-Profi und Weltpokalsieger, fehlte jedoch bei der Eröffnung. "Irgendwie hängt er noch auf der Autobahn fest und wird sich etwas verspäten", klärte Akademie-Leiter Stefan Rühling auf.

Dann ging es auch schon los mit dem Training. In sieben verschiedenen Gruppen ging es auf sämtlichen Plätzen im Waldstadion wie angekündigt "zur Sache". Ob Zweikämpfe, Technik, Ballkontrolle oder Spielübersicht - sämtliche Themenbereiche wurden und werden angeboten.

Doch nicht nur das Fußball-Training soll im Mittelpunkt stehen. Die Bismarker Organsiatoren haben sich eine Menge Freizeitaktivitäten überlegt. So steht eine große Hüpfburg für die Kinder bereit. Weiterhin sind ein Kickertisch, ein Volleyballfeld, eine Tischtennis-Platte, eine Diving-Bahn, ein Fußball-Tennisfeld und vieles mehr vorhanden.

Geplant ist auch ein Fair-Play-Workshop im Rahmen des "MuT-Projektes" (Menschlichkeit und Toleranz im Sport) des Landessportbundes. Hier sollen die Camp-Teilnehmer aktiv diskutieren und sich mit dem sportlichen Fair-Play auseinander setzen.

In der kommenden Woche ist an gleicher Stelle das nächste Camp mit über 100 Teilnehmern geplant.