Stendal (fko/rwi) l Das hatten sich die Herren des Basketballclub (BBC) Stendal aber anders vorgestellt: Nach einer guten Vorbereitung was alles angerichtet für einen gelungenen Saisoneinstand in der Bezirksliga, allein die eigenen Nerven machten den Lizards einen Strich durch die Rechnung, sie verloren gegen den TSV Niederndodeleben deutlich mit 35:66.

Ohne Klaus, Dauer, Meyer und Gatzka ging der BBC zunächst schläfrig in die Partie. Niederndodeleben gelang es immer wieder in die Zone der Lizards einzudringen, wo sie nur mit Foul zu stoppen waren. Beiden Teams war deutlich anzumerken, dass noch viele Automatismen nicht funktionierten. Zwar kam der BBC langsam auch offensiv ins Spiel und verkürzte bis zur Viertelpause (15:16).

Im zweiten Viertel dann so etwas wie der totale Stromausfall im Spiel der Lizards. Am Ende des Viertels erzielte der BBC nicht einen Punkt. Mit einem 15:34-Rückstand ging es in die Kabine. Dort schwor sich das Team noch einmal ein. Vor allem sollte der Korb der Gäste mit mehr Aggressivität attackiert werden. Ein Freiwurfverhältnis von 3:19 bis zur Halbzeit zeigt, dass hier ein deutliches Manko im Spiel der Lizards lag.

Mit mehr Zug zum Korb gelang es, die Zone des Gegners zu bewegen. Aber auch Niederndodeleben blieb offensiv erfolgreich. Mit viel Herz kämpften die Lizards um jeden Punkt, am Ende stand eine deutliche 35:66 Niederlage auf der Anzeigetafel steht.

Erfreulich: U18-Spieler David Kühn erzielte in seinem ersten Spiel für die Herren des BBC seine ersten Punkte. Spielertrainer Carsten Mogk nach dem Spiel: " Wir haben eine der schlechtesten Leistungen der letzten Jahre gezeigt. Ein Viertel ohne eigenen Punkt habe ich noch nicht erlebt. Unseren Saisontiefpunkt haben wir damit hinter uns. So wird sich das Team nicht noch einmal präsentieren."

Stendal: Mogk (11 Punkte), Goroncy (3), Wille (2), Karras (6), Herrmann (8), Kühn (2), Braun, Schillgallies, Noutsis (3)