In der Fußball-Verbandsliga steht an diesem Wochenende der 7. Spieltag an. Die Mannschaft des 1. FC Lok Stendal empfängt am morgigen Sonntag (Anstoß: 14 Uhr) Schlusslich Schönebecker SC am heimischen Hölzchen.

Stendal l In der vorherigen Saison hat das Team von Lok-Trainer Sven Körner gegen den morgigen Kontrahenten zweimal den Kürzeren gezogen. 1:2 hieß es in der Hinrunde 2013/14 in Schönebeck, 1:3 im heimischen Stadion Am Hölzchen, übrigens vor 559 Zuschauern.

Lok hatte sich damals aufgemacht, die beste Rückrunde aller Verbandsligamannschaften in genannter Serie hinzulegen.

In der Begegnung unterlagen die Altmärker einer noch im Saft stehenden Schönebecker Mannschaft, die sich als Saisonziel zuvor den Oberliga-Aufstieg auf die Fahnen geschrieben hatte. An diesem Vorhaben ist sie im Lauf der letzten Serie allerdings offensichtlich vor allem aus finanziellen Gründen gescheitert.

In der laufenden Serie spielt der SSC weiter, personell drastisch geschwächt, in der Verbandsliga, weil der Abstieg in die kreisliche Ebene verhindert werden sollte. Bislang gelang noch kein Punktgewinn, das Trefferverhältnis beträgt 1:54.

Unter diesen Umständen wäre es ein Witz, wenn man nicht an einen morgigen Erfolg der Stendaler Mannschaft glauben sollte. Aber: Konzentration von Beginn der Partie an ist dennoch in den Reihen des heimischen Favoriten gefragt.

Der spielt bekanntlich mit drei ehemaligen SSC-Akteuren in seinen Reihen. Andreas Sommermeyer und Moritz Instenberg sind inzwischen zu tragenden Säulen des Lok-Spiels geworden, Keeper Bryan Giebichenstein könnte auf dem Weg dahin sein.

Lok hat gegenwärtig keine Personalprobleme. Defensivakteur Artem Sikulskyi ist derzeit in seiner ukrainischen Heimatstadt Donezk, um etliche Sachen (unter anderem Visum) zu regeln.