Die Volksstimme-Sportredaktion hat gestern den nach der 0:3-Niederlage seines Stendaler Lok-Teams in Oschersleben nicht kommentierfreudigen Trainer Körner gesprochen.

Volksstimme: Ist Ihnen die klare Niederlage auf den Magen geschlagen?

Körner: Ich bin sehr enttäuscht, doch nicht nur ich, sondern auch die Mannschaft. Uns war klar, dass wir gegen diesen physisch starken Gegner voll dagegen halten müssen. In der ersten Halbzeit hat das geklappt. In der Pause habe ich den Spielern gesagt, dass wir weiter so diszipliniert spielen müssen. Der vergebene Elfmeter war dann aber der Knackpunkt in diesem Spiel.

Den hat Franz Erdmann wohl zu lasch geschossen?

Ja, er hätte ihn reinknallen sollen. Das wäre das richtige Signal an das eigene Team, aber auch an unseren Gegner gewesen. Der ist anschließend noch motivierter gewesen und wir haben durch individuelle Fehler die Gegentreffer eingeläutet.

Ziehen Sie mit Blick auf das nächste Spiel am Sonntag daheim gegen Bitterfeld/Wolfen personelle Konsequenzen?

Das schließe ich nicht aus. Auf jeden Fall haben die jüngeren Spieler alle Chancen, sich für einen Einsatz anzubieten.