Stendal l "Das war eine Willenssache", weiß Sven Körner, Trainer des Fußball-Verbandsligisten Lok Stendal, warum seine Mannschaft am Sonnabend das Auswärtsspiel bei Romonta Amsdorf praktisch in den letzten Spielminuten mit 2:1 gewonnen hat.

"Der Gastgeber hat taktisch klug und sehr diszipliniert gespielt. Es war alles andere als einfach, dort zu gewinnen. Doch wir haben das geschafft. Nicht zuletzt deshalb, weil Spieler wie Nellessen, Sommermeyer, Groß, Schubert und Instenberg die Mannschaft einfach gut geführt haben" so Körner, der sich auf eine Stärke seiner Mannschaft ganz besonders verlassen kann: "Das ist die Fitness. In diesem Fall gibt es gegenüber keinem anderen Verbandsligateam Nachteile."

Mit dem Dreier in Amsdorf hat der Stendaler Coach seine Punkteziel bis zur Winterpause nach dem 7. Dezember korrigiert.

Vor den drei Partien gegen Amsdorf und Halle-Ammendorf (jeweils auswärts) sowie Sangerhausen (daheim) gab er fünf Zähler als Zielmarke aus.

Nunmehr sind es nach dem Amsdorf-Dreier vier weitere Punkte, die er mit seiner Mannschaft noch holen möchte.

Was die verletzten Philipp Grempler und Vincent Kühn angeht, so muss man um den Einsatz des Duos im Spiel bei Halle-Ammendorf fürchten. Grempler betreibt immer noch "nur" Lauftraining, Balltraining ist nicht möglich. Kühn hatte sich am vergangenen Donnerstag beim Training an seinem Studienort Holzminden am Sprungelenk verletzt. Dagegen ist der zuletzt gesperrte Abwehrspieler Martin Gebauer in Halle wieder in der Lok-Elf zu erwarten..