In der 1. Tischtennis-Kreisklasse, Staffel A, gibt es nach der Hinrunde einen Dreikampf um den Staffelsieg.

Stendal l Blau-Gelb Goldbeck, SV Grassau und SV Rochau II trennt auf den ersten drei Plätzen in der Tabelle ein Zähler. Spitzenreiter Goldbeck verlor nur das Spiel gegen die punktgleichen Grassauer. Wenn Goldbeck seinen Stammvierer in den wichtigen Spielen einsetzen kann, dürfte das Team auch am Ende der Saison ganz oben stehen.

Zur Halbzeit standen die Blau-Gelben schon öfter ganz vorn in der Tabelle, in der zweiten Saisonhälfte verloren sie dann aber aus verschiedenen Gru¨nden immer den Anschluss.

Der punktgleiche SV Grassau, der nur zwei Spielpunkte zuru¨ckliegt, hat auch den Staffelsieg fest im Visier. So nah an einem möglichen Staffelsieg waren die Grassauer schon lange nicht mehr. Ausgerechnet am letzten Spieltag erwischte sie es mit einer Heimniederlage gegen Uchtspringe II. Das war nach dem bisherigen Saisonverlauf dann doch u¨berraschend.

Mit einem Punkt Abstand zum Spitzenduo folgt der SV Rochau II. Das Team verlor die Spiele gegen Goldbeck und Grassau jeweils nur knapp mit 6:8.

Da ist in der Ru¨ckrunde fu¨r Rochau II durchaus noch mehr drin. Die Rochauer werden nur auf einen Ausrutscher der beiden Spitzenmannschaften warten.

Das Mittelfeld reicht mit den Mannschaften KSG Berkau, TTC Lok Altmark Stendal VI, Medizin Uchtspringe II und Post Stendal III von Platz vier bis sieben.

Berkau, als stärkster von zwei Aufsteigern mit neun Punkten in der Tabelle, gelang das beste Ergebnis beim 7:7 gegen Grassau gleich am ersten Spieltag.

Der TTC Lok Altmark Stendal VI (acht Zähler) schaffte keine größeren Überraschungen, sammelte aber die nötigen Punkte gegen die Tabellennachbarn.

Medizin Uchtspringe II, mit sieben Punkten, ließ zweimal in der Vorrunde aufhorchen. Zum einen mit dem 7:7 gegen Goldbeck und dem bereits erwähnten 9:5-Erfolg beim SV Grassau.

Eigentlich hätten die Uchtspringe II damit besser in der Tabelle stehen mu¨ssen, sie verloren aber dann unter anderem Spiele gegen Post Stendal III und Iden III. Post Stendal III, mit sechs Punkten, hat nur knappe Spielausgänge in den Berichten stehen. Dem Team machte zu schaffen, dass der Stammvierer nur selten zusammen auftrat.

Bei insgesamt zehn eingesetzten Spielern war die Fluktuation zu groß. Sonst hätte man bestimmt das eine oder andere Spiel mehr gewonnen. Auf dem achten und damit vorletzten Platz rangiert mit vier Punkten der zweite Aufsteiger Altmark Iden III.

Die Punkte gewann Iden III mit den Siegen gegen Uchtspringe II und gegen den SV Eichstedt II. Dass das Team noch in Abstiegsnöte gerät, ist aus heutiger Sicht nicht zu erwarten.

Auf dem letzten Platz und ohne einen gewonnenen Punkt liegt der SV Eichstedt II. Zu Saisonbeginn waren die Niederlagen noch knapp. Danach gab es nur noch saftige Packungen. Dass Th. Heldt und B. Fischer nicht eingesetzt werden konnten, war von den anderen Spielern nicht zu kompensieren. Ob Eichstedt II den vor ihnen liegenden SV Iden III noch gefährlich werden kann, hängt davon ab, ob die beiden genannten Spieler in der Ru¨ckrunde zum Einsatz kommen können.

In der Einzelrangliste liegt nach der Vorrunde ein Trio an der Spitze. Jeweils 18:4 Spiele haben Jens Kaufmann (KSG Berkau), Maik Ladewig (SV Grassau) und Christopher Mahinay (Medizin Uchtspringe II) auf ihrem Punktekonto. Ebenfalls stark, aber mit weniger Spielen, liegen Manfred Raatz (18:3, SV Grassau) und Bernd Oberländer (15:3, SV Rochau II) praktisch gleichauf.

An der Spitze der Doppelrangliste liegen die Berkauer Kaufmann/Runge mit 7:1-Spielen. Auf Rang zwei folgen Ladewig/Raatz (6:1, SV Grassau) vor Butze/Kru¨ger (6:2, Blau-Gelb Goldbeck).