Der 1. FC Lok Stendal hat den Sparkassen-Cup in Goldbeck gewonnen. Der Verbandsligist bezwang in einem recht einseitigen Finale Landesligist Saxonia Tangermünde.

Goldbeck l Das Wochenende in Goldbeck stand ganz im Zeichen des Sparkassen-Cups. An zwei Tagen richtete die Kreissparkasse Turniere aus. Am Sonnabend gaben sich beim "Best of" einige der Top Teams des Landkreises die Ehre.

Neben den Landesligisten Saxonia Tangermünde und TuS Schwarz Weiß Bismark waren zahlreiche Landesklasse-Teams vertreten. Als Favorit wurde schon vor dem Turnier der 1. FC Lok Stendal (Verbandsliga) gehandelt.

Gespielt wurde in zwei Vorrundengruppen a fünf Mannschaften mit Halbfinals, Spiel um Platz drei und Finale. In der Gruppe A schälten sich schnell die Favoriten heraus. Der Möringer SV und der 1. FC Lok Stendal gewannen ihre Auftaktspiele und spielten gegeneinander remis.

TuS Bismark scheidet aus

In der Gruppe B war die Situation von Beginn an nicht so klar. Drei Remis zum Auftakt hielten alles offen. Dann setzte sich Tangermünde ab, Bismark unterlag Goldbeck etwas überraschend mit 1:5 und besiegelte mit einer weiteren Niederlage gegen Havelberg das Aus.

Das letzte Gruppenspiel zwischen Warnau und Havelberg musste dann über den zweiten Platz entscheiden. Im kleinen Nachbarschaftsderby gewann Warnau unspektakulär sicher mit 4:0 Toren.

Im ersten Habfinale zwischen Tangermünde und Möringen ging es eng zu. Mörigen traf mehrfach das Tor nicht. Auf der Gegenseite parierte Steve Rauschenbach hervorragend. Nach 1:1 nach der regulären Spielzeit entschied Saxonia das Neunmeterschießen für sich.

Das zweite Halbfinale beherrschte der 1. FC Lok Stendal. Recht schnell gingen die Stendaler mit 3:0 in Führung. Warnau schaffte zwar noch zwei Treffer, der 5:2-Sieg für Lok war aber nie in Gefahr.

Das Spiel um Platz drei gewann der Möringer SV, der nach zwei Treffern durch Keeper Steve Rauschenbach in Führung gegangen war, mit 3:1.

Das Finale beherrschte Lok Stendal und gewann sicher. Kurios, dass beide Teams mit Neunmeterentscheidungen nicht zufrieden waren und die Chance vergaben oder ein einfaches Gegentor zuließen. Nach dem Sieg zeigte sich Lok-Trainer Sven Körner zufrieden. Es sagte zum Abschneiden seiner Mannschaft: "Heute hat die beste Mannschaft gewonnen. Wir haben vier von sechs Turnieren gewonnen. Keiner hat sich verletzt. Jetzt geht es draußen weiter."

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