In den höherklassigen Handball-Ligen unseres Bundeslandes haben die ostaltmärkischen Teams in den letzten Wochen teilweise eine ganze Reihe von Niederlagen einstecken müssen. Wann wird der Bock umgestoßen?

Seehausen/Osterburg l Die Partie mit dem wichtigsten Charakter bestreiten am Sonnabend ab 18.30 Uhr die Männer von Sachsen-Anhalt-Ligist SG Seehausen (12./10:24). Sie gastieren beim Tabellennachbarn HSG Wolfen (13./6:28) und wollen sich den Gastgeber natürlich vom Leibe halten. Auswärts in Wittenberg und Borne haben die Altmärker jeweils knapp gewonnen. Sie können es also, wenn sie maximal konzentriert sind. Im Match am Sonnabend müssen sie mit Sicherheit auf den Einsatz von Rückraumspieler Benjamin Mittag verzichten, der sich bekanntlich im Training vor dem letzten Spiel gegen Langenweddingen schwerer am Fuß verletzte. Im Hinspiel gewann Wolfen in Seehausen 27:26.

In der Sachsen-Anhalt-Liga der Frauen haben die Seehäuserinnen um Trainerin Jenny Martini (11./3:25) bei der TSG Calbe (7./13:13) nichts zu verlieren. Auch, weil mit Tina Fischer und Franziska Bäse (angeschlagen) zwei wichtige Korsettstangen fehlen. Das Hinspiel gewann Calbe in Seehausen 33:29.

In der Verbandsliga Nord bestreiten die Männer der HSG Osterburg (7./16:14) am Sonnabend ab 16.30 Uhr ein Heimspiel gegen den BSV Magdeburg II (9./10:20). HSG-Spielertrainer Sebastian Papendiek, der selbst nach Knieverletzung noch etwa einen Monat aussetzen muss, hofft, dass Thomas Kuhlmann nach Handbruch bald wieder ins Team findet: "Wir werden ihn beim Training am Freitag gründlich testen."