Seehausen/Osterburg l In der Sachsen-Anhalt-Liga stehen für beide Seehäuser Mannschaften an diesem Wochenende wegweisende Punktspiele an. Die Männer empfangen den Landsberger HV, die SG-Frauen treffen im Kellerduell auf den gastgebenden Jessener SV.

In der Verbandsliga Nord gibt es sogar ein Verfolgerduell, denn mit dem Team der HSG Osterburg empfängt der Tabellenvierte die Rangzweiten Lok Schönebeck.

Die Seehäuser Handballfrauen, mit 3:29 Punkten Elfte und damit Vorletzte des Klassements, treffen am Sonnabend ab 15 Uhr auf das gastgebende Schlusslicht Jessen, das bislang noch gar keinen Pluspunkt geholt hat.

Natürlich wollen die Altmärkerinnen erreichen, dass ihr Kontrahent dieses Negativserie beibehält. Ein natürlich nicht unbedingt allzu seriös zu bewertender Vergleich besagt, dass die Teams gegen ihren letzten Gegner, jeweils der MSV, mit 21:43 (Jessen) und 27:35 (Seehausen) unterlagen.

Im Hinspiel gab es ein deutliches 37:25 für die Altmärkerinnen.

Die Männer der SG Seehausen (12./10:28)haben am Sonnabend Heimrecht, empfangen ab 17.30 Uhr den Tabellensechsten Landsberger HV (19:17). Die Gäste unterlagen zuletzt daheim mit 21:25 gegen die wiedererstarkte Wolfener Mannschaft, die Seehausens Team im Kampf gegen den Abstieg massiv bedroht.

Mut dürfte den Seehäusern die tolle Leistung des vergangenen Wochenendes machen, als sie gegen Spitzenreiter TSG Calbe lediglich mit einem Tor Differenz unterlagen. "Die kämpferische und spielerische Leistung in dieser Partie muss der Maßstab für die Begegnung gegen Landsberg und den Rest der Saison sein", schwört SG-Spielertrainer Thilo Hennigs seine Mannschaft ein. Die hat noch sieben Partien, davon fünf (1) daheim, vor Augen und kann morgen wieder auf Keeper Sebastian Kramer zurückgreifen.

In der Verbandsliga Nord haben es Osterburgs Männer am Sonnabend ab 16.30 Uhr in der heimischen Sekundarschulhalle als Rangvierter (20:14 Punkte) mit dem Tabellenzweiten Lok Schönebeck (25:11) zu tun. Diesen Platz wollen die Gäste unbedingt behalten. An Spitzenreiter Post Magdeburg, der weit enteilt ist, werden sie sicherlich nicht mehr herankommen, vielleicht aber winkt ja irgendwie eine Relegation zum Aufstieg in die Sachsen-Anhalt-Liga. Im Handballverband von Sachsen-Anhalt ist bekanntlich viel möglich.

Seit dem vergangenen Wochenende kann die HSG wieder auf Thomas Kuhlmann bauen, und das stimmt optimistisch.