In der Sachsen-Anhalt-Liga der männlichen A-Jugend hat das Kreisderby zwischen den Handballteams aus Osterburg und Seehausen stattgefunden. Es endete 20:20-unentschieden, doch es liegt ein Protest gegen die Wertung des Spiels vor.

Osterburg l Wie nicht anders zu erwarten, boten die beiden in der höchsten Spielklasse des Bundeslandes aktiven Teams den zahlreichen Zuschauern in Osterburgs Sekundarschulhalle einen temporeichen Kampf.

Die Gastgeber wollten sich für die Hinspielniederlage revanchieren, sahen sich in der Anfangsphase jedoch einem 1:3-Rückstand hinterherlaufen.

Den glichen sie allerdings im Verlauf der ersten Spielhälfte mehrfach aus (6:6, 8:8). Zur Pause aber lagen die Gäste aus Seehausen wieder in Führung. Mit dem Stand von 9:11 wurden die Seiten gewechselt.

Zu jenem Zeitpunkt jedoch hatten die Wischestädter einen Akteur weniger zur Verfügung. Lukas Philipp sah bereits nach gut 20 Spielminuten nach dreimal zwei Strafminuten den roten Karton.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte kam der Gastgeber heran und glich zum 14:14 aus. Nach knapp 40 Minuten wurde die Seehäuser Mannschaft zum zweiten Mal dezimiert. Diesmal traf es Paul Liepelt, der nach ebenfalls dreimal zwei Strafminuten nicht mehr weiterspielen durfte.

Dennoch fanden die Gäste in die Erfolgsspur zurück. Es hieß 14:18. Osterburg aber ließ nicht locker, kam auf 17:18 heran. Im Schlussgang folgte ein regelrechter Schlagabtausch, in dem die Osterburger nach 18:20 noch zum Remis kamen.

Zu diesem Match wird es ein Nachspiel geben. Seehausens Trainer Frank Leo hat Protest gegen die Wertung eingelegt, weil ein Schiedsrichter einen SG-Spieler stark beleidigt haben soll.

Osterburg: Feindt - Zerrahn 2, Reichert 4, Dobberkau 4, T. Epler 2, Gose, Roese 2, Hallasch 3, L. Epler 2, Birkholz, Wallmann 1.

Seehausen: Nöring - Philipp 1, Menofs 5, Krüger 5, Treue 1, Liepelt 4, Schrade 1, Wille 2, von Wiegen 1.