Die meisten Triathleten suchen jetzt im Frühjahr die Kanaren oder Balearen auf. Aber warum in die Ferne schweifen? Mitten im Herzen von Deutschland, in der Altmark, kann man die besten Trainingsbedingungen vorfinden und diese wurden von den Triathlonfüchsen genutzt.

Osterburg (mwi/wse) l Für das zweite Füchse-Trainingslager im Jahr 2015 kamen den Triathleten die hervorragenden Möglichkeiten der Landessportschule in Osterburg zugute.

Ein Trainer ist aus England angereist

Am vergangenen Wochenende standen erstmals drei Trainer für das Kurztrainingslager zur Verfügung. Das Trainerteam, bestehend aus Marcus Herbst und Marcus Wöllner, die das ein oder andere Wochenende der Füchse schon einmal begleitet hatten, wurde durch Alexander Schilling ergänzt. Alle drei sind Mitglieder des jüngst gegründeten Profiteams IBH Tristore24. Marcus Herbst und Marcus Wöllner sind für das Kurztrainingslager aus Leipzig angereist.

Alexander Schilling hat seinen Weg in die Altmark extra von England aus angetreten, da er gerade dabei ist, dort sein Studium abzuschließen. Aber nicht nur die Traineranzahl wurde erhöht, auch die Intensität wurde mit der Aussicht auf eine erfolgreiche Triathlonsaison gesteigert.

Die erste Trainingseinheit gab es am Freitagabend in der Schwimmhalle Osterburg mit 14 Teilnehmern. Neben ein paar Technikübungen sollte ein 400 m- und 50 m-Test den Trainingsinhalt bilden, so dass Trainer und Füchse wissen, wie der Leistungsstand im Einzelnen aussieht.

18. Arendsee-Triathlon ist ein Höhepunkt

Für den Freitag sollte es das dann auch schon gewesen sein mit der sportlichen Betätigung, da am gleichen Abend die Jahreshauptversammlung angesetzt war, bei der es Einiges zu besprechen und zu planen gab. Schließlich stehen die 13. Schlammschlacht (heute) und der 18. Arendsee-Triathlon, in Verbindung mit den Deutschen Polizeimeisterschaften, dieses Jahr noch auf dem Plan.

Am Sonnabendvormittag wurde sich an der Landessportschule zu einer lockeren Ausfahrt getroffen. Die Radgruppe bestand aus neun Teilnehmern. Da es bei den meisten eher selten vorkommt, in einer Gruppe zu fahren, gab es von den Trainern nützliche Hinweise, wie man sich am besten in so einer Gruppe verhält. Nachdem gut zwei Stunden und 60 Kilometer Rad gefahren wurde, ging es, wie bei einem richtigen Triathlon auch, mit einer Laufeinheit weiter.

Nach dem Lauf-ABC, ein paar Steigerungsläufen und Sprints wurde ein Intervalltraining absolviert. Trotz schwerer Beine hatten die Teilnehmer diese Trainingseinheit dank Gruppenzwang auch gut überstanden.

Krämpfe beim Schwimmtraining

Nur beim abschließenden Schwimmtraining mussten einige aufgrund von Krämpfen die Übungseinheit abbrechen. Da viele den Sport nur als Hobby betreiben, gab es natürlich keine strenge Anwesenheitspflicht.

Einige Teilnehmer haben sich erst zum Laufen beziehungsweise zum Schwimmen entschieden, dabei zu sein, so dass sich zum Ende des Trainingstages die Teilnehmerzahl auf 18 verdoppelt hat. Am dritten Trainingstag wartete Sonntagvormittag nochmal ein Schwimmtraining mit einem abschließenden Wasserballspielchen auf die Triathlonfüchse, bevor sich dann alle wieder hatten und die Profis ihren Weg Richtung Leipzig bzw. England angetreten sind.

Dank der kritischen Blicke und wertvollen Tipps der Trainer war es ein sehr erfolgreiches und lehrreiches Wochenende für alle Teilnehmer.