Von September 2014 bis Ende März 2015 war Maria Suchanek vom Stendaler LV als Leichtathletiktrainerin im freiwilligen Einsatz in Zanzibar. Nach ihrer Rückkehr sprach SLV-Pressewartin Marieke Dörfling mit der 19-jährigen.

Marieke Dörfling: Was waren Deine ersten Gedanken, als Du in Zanzibar gelandet bist?

Maria Suchanek: Jetzt bin ich angekommen und eine neues beziehungsweise anderes Leben beginnt. Ich war sehr aufgeregt.

Wie war das erste Training für Dich als Trainerin in Afrika zum Vergleich mit Stendal?

In Afrika geht alles nur in Gemeinschaft. Von der Erwärmung bis zum Abschluss machen alle alles. "Pole, pole" sagt man dort, und das heißt "ruhig, ruhig", etwas, was ich mir auch hier bei uns wünschen würde.

Macht sich der Klimawechsel beim Training bemerkbar ?

Nicht wirklich. Man schwitzt mit der Zeit nicht mehr so viel.

Was vermisst Du am meisten, und was war Dein schönstes Erlebnis?

Die Athleten haben mir gezeigt, dass ich gebraucht werde. Die beiden Wettkämpfe waren schöne Erlebnisse, und ich habe gesehen, dass das Training etwas gebracht hat.

Jetzt, wo Du die Sprache etwas kannst, würdest du nochmals zurück wollen?

Auf alle Fälle, am liebsten sofort. Aber hier habe ich meine Familie, und dann will ich ja auch zum Studium. Danach sehen wir weiter.