In der Fußball-Kreisoberliga wächst mit jedem Spieltag die Spannung sowohl an der Spitze als auch im Abstiegskampf. Am Wochenende hat Tabellenführer Osterburg den Auswärtstrip beim Dritten, TuS Wahrburg, zu absolvieren.

Stendal l Der Zweite aus Grieben spielt bei Preussen Schönhausen und hofft auf einen günstigen Spielausgang in Wahrburg, um selbst an die Spitze zu springen.

Im Tabellenkeller gibt es momentan zwei Absteiger, aber auch der Drittletzte darf sich noch nicht sicher fühlen, da theoretisch in der Landesklasse noch drei Ostaltmärker absteigen können. Wust und Lüderitz haben im Augenblick die Ränge inne, die den Weg in die Kreisliga bedeuten. Beide Teams haben vier Zähler Rückstand auf Seehausen und Krevese II. Diese beiden Mannschaften treffen am Sonnabend in der Wischestadt aufeinander. Der Sieger dieser Begegnung kann eventuell schon etwas durchatmen im Kampf um den Klassenverbleib.

Lüderitz und Wust wollen aber den Anschluss schaffen. Die Eintracht empfängt zum Heimspiel die Reserve aus Bismark. Im Hinspiel nahm Lüderitz die Punkte aus dem Waldstadion mit. Da haben die Gäste also etwas gut zu machen.

Wust empfängt den Rossauer SV. Die Gäste haben sich in den letzten Wochen aus dem Tabellenkeller gelöst, sind aber längst nicht so stabil in ihren Leistungen, dass sie nach Wust mit breiter Brust fahren. Die Traktoristen haben seit Wochen keine Punkte geholt. Ein wenig Hoffnung machen eventuell die drei Treffer aus der Vorwoche bei den momentan sehr starken Uetzern.

An der Tabellenspitze schaut alles nach Wahrburg. Dort reist der Tabellenführer aus Osterburg an. Trainer Ronald Göthe hat sich die Audorf-Elf in den letzten Wochen mehrmals angesehen, weiß also genau wie er seine Elf einstellen muss. TuS ist nach dem Remis in Schinne gewaltig unter Zugzwang. Eine Niederlage würde das Ende aller Titelträume bedeuten.

Gewinnen aber die Wahrburger das Match, könnte der SV Grieben der lachende Dritte werden. Die Horn und Co. treten nach dem überzeugenden 3:0 in Rossau erneut auswärts an. Die Reise geht nach Schönhausen. Die Preussen haben schon überlegt, ihren Vereinsnamen zu ändern, denn augenblicklich würde wohl eher Aufbau Schönhausen zu ihnen passen. Am Wochenende versemmelte die Bachmann-Elf zwei Strafstöße und die Partie gegen Kellerkind Seehausen.

Einen starken Auftritt legte in der Vorwoche Schinne hin. Wenn die Eintracht diese Leistung wiederholt, ist im Heimspiel gegen die sehr instabile SG BSC/Lok Stendal II auf alle Fälle ein Erfolgserlebnis drin. Ein Mittelfeldduell ohne Druck gibt es zwischen der KSG Berkau und Elbe Uetz.