In der Fußball-Landesklasse, Staffel I, ist am morgigen Sonnabend der 26. Spieltag mit sieben Partien angesetzt. Bereits heute steht das westaltmärkische Derby zwischen dem MTV Beetzendorf und Eintracht Salzwedel auf dem Programm.

Stendal l Beim Spitzenreiter Heide Letzlingen tritt Rot-Weiß Arneburg an. Es gibt gewiss leichtere Aufgaben für die Elbestädter, die zuletzt eine Berg- und Talfahrt hingelegt haben.

"Wir müssen die Spannung hochhalten."

"Wir werden versuchen, das Bestmögliche daraus zu machen. Personell haben wir zuletzt einen Aderlass beklagen müssen. Jetzt fällt auch noch Marco Pawellek, ein immer zuverlässiger Spieler, längerfristig aus", sagt Arneburgs Trainer Mario Forstreuter. Er will aber die Punkte nicht kampflos in Letzlingen abliefern.

"Wir müssen die Spannung hochhalten, schließlich haben wir ja noch ein großes Spiel vor Augen", erklärt der Trainer schon in Hinblick auf das Altmarkpokal-Finale.

"Wir haben noch ein schwieriges Restprogramm und sind daher noch längst nicht durch. Gegen Arneburg wollen wir zu Hause natürlich die drei Punkte holen, doch wichtig ist für mich wie immer, dass wir vernünftig Fußball spielen", sagt Letzlingens Co-Trainer Michael Friedrichs.

Sollte Arneburg eine Überraschung gelingen, kann vielleicht Blau-Gelb Goldbeck als Rangzweiter (sechs Zähler Rückstand) davon profitieren. Dazu müssen die Goldbecker erst einmal die schwere Aufgabe beim SSV Havelwinkel Warnau lösen. Die Warnauer (33 Punkte) sind zuletzt mit ins untere Mittelfeld gerutscht. Zwölf Zähler auf den ersten Abstiegsplatz sind aber noch genug Polster. Dennoch will Trainer Lars Posorski endlich wieder einen Sieg von seiner Mannschaft.

Spannung verspricht der Kampf um den Klassenerhalt. Viktoria Uenglingen, steht schon als ein Absteiger fest, erwartet den SV Krüden/Groß Garz. Die Gäste sind klar mehr im Zugzwang, denn sie brauchen noch einige Punkte zum Klassenerhalt.

Auch der MTV Beetzendorf dürfte kaum noch zu retten sein.

Derzeit scheint alles auf einen Zweikampf zwischen Preußen Dobberkau (erwartet Medizin Uchtspringe) und Germania Tangerhütte (Gastgeber für Grün-Weiß Potzehne) um den dritten Abstiegsplatz hinauszulaufen.

Beide verloren zuletzt ihre Auswärtspartien. Jetzt stehen sowohl für Tangerhütte als auch für Dobberkau Heimspiele auf dem Programm, wobei die Dobberkauer nach der Papierform einen etwas stärkeren Gegner vor der Brust haben.

Übrigens: Am 23. Mai erwartet Dobberkau das Team aus Tangerhütte. Das könnte dann schon so etwas wie ein Endspiel werden.