Von Wolfgang Seibicke

Stendal. In der regionalen Montag-Berichterstattung fand der Fakt noch gar nicht die Beachtung, die ihm gebührt: Mit dem geradezu nach der Lok-Niederlagenserie geradezu historischen 2:1-Heimsieg über den Haldensleber SC haben die Kicker des 1. FC Lok Stendal (27 Punkte, 36:48 Tore) den Verbleib in der Verbandsliga von Sachsen-Anhalt praktisch schon in der Tasche.

Am nächsten Spieltag treffen nämlich der TSV Völpke (19, 24:49) und der SV Staßfurt (20, 36:65) im Bördekreis direkt aufeinander. Sollte eine der beiden Mannschaften unterliegen, dann kann der Verlierer die Stendaler Mannschaft an den letzten beiden Spieltagen nicht mehr einholen. Sollte es ein Unentschieden geben, dann kann der 1. FC Lok auf eine entschieden besseres Torverhältnis gegenüber den beiden Kontrahenten im Abstiegskampf verweisen.

Gastgeber Völpke ist in dieser Partie die Favoritenrolle zuzuerkennen, denn in Staßfurt gibt es im Umfeld viel Unruhe wegen des bevorstehenden Weggangs von Leistungsträgern wie zum Beispiel Härtl.

Lok muss noch bei Preussen Magdeburg (Freitag, 18.30 Uhr), gegen Wolfen und in Völpke ran.