Die 1. Nordliga-Männer des VfB Klötze haben mit Patrick Müller-Wichert einen neuen Steuermann an der Seitenlinie. Er soll Roger Nerlich, der momentan eine langwierige Verletzung auskuriert, vorerst bis zum Saisonende vertreten.

Klötze/Neuferchau l Ob das Engagement Müller-Wicherts, der in der vergangenen Saison noch die Verbandsliga-Männer des HV Solpke/Mieste trainierte, über das Saisonende hinausgeht, sei noch unklar. Roger Nerlich könne sich das aber durchaus vorstellen, wie er gestern auf Anfrage sagte.

Für den Ex-HV-Trainer, der noch in der dritten HV-Sieben als Spieler aktiv ist, geht es heute indes bereits in die Vollen. Die Klötzer empfangen um 17 Uhr in der Zinnberghalle Aufsteiger Barleber HC. Morgen ist die SG Neuferchau/Kunrau an der Reihe. Vorgesehen ist ab 15.30 Uhr das Altmarkderby gegen den HV Lok Stendal.

Klötze - Barleben

Gegen den Aufsteiger haben die Klötzer noch eine Rechnung offen. Das Hinspiel verlor der VfB knapp mit 19:20. Es war eine völlig unnötige Niederlage. Die Klötzer waren die bessere Mannschaft, ließen jedoch Chancen, die für zwei Spiele gereicht hätten, unkonzentriert liegen. Ob der VfB den BHC allerdings noch einmal auf dem falschen Bein erwischt, ist fraglich. Die Barlebener, die auf Platz drei liegen, haben sich mittlerweile eingespielt.

SR.: Diesdorfer SV.

Neuferchau/Kunrau - Stendal

Bei der SG läuft es in der Rückrunde überhaupt noch nicht. Gegen den Magdeburger SV und Schlusslicht Fortschritt Burg wurde verloren. In beiden Spielen sahen die treuen Fans eine SG, die Fehler über Fehler produzierte und somit keine Bindung zum Spiel fand. Ausgerechnet gegen den Tabellenzweiten Stendal hofft SG-Trainer Michael Jahn nun auf Besserung. "Gegen Stendal ist der Erwartungsdruck nicht so hoch. Das ist vielleicht unsere Chance", sagte Jahn.

SR.: SV Oebisfelde.

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