Der SV Heide Jävenitz bleibt weiter ganz dick im Geschäft im Kampf um den Fußball-Kreismeistertitel. Gestern Nachmittag gewannen die Schützlinge von Guido Euen das Derby gegen den SSV 80 Gardelegen II standesgemäß mit 4:1 (3:0) und bleiben somit ärgster Verfolger von Spitzenreiter MTV Beetzendorf.

Jävenitz l Allerdings ließ sich der Gast diesmal nicht so abschlachten wie noch im Hinspiel. Damals hieß es auf der Rieselwiese nämlich 7:0 für die Heide-Elf. Ganz im Gegenteil sogar, denn zu Beginn war es der SSV, der zwar nicht das Heft des Handelns in den Händen hielt, aber dennoch die besten Tormöglichkeiten besaß und - wenn es schlecht für die Platzherren gelaufen wäre - auch mit 2:0 hätte in Führung liegen können.

Weil Hannes Malek aber in Minute sechs einen fälligen Foulelfmeter an den Außenpfosten semmelte und Kevin Riewe wenig später an Keeper Heinze scheiterte, blieb es beim 0:0. Wie das mit dem Torschießen funktioniert, zeigten dann aber die Platzherren. Binnen nur zehn Minuten zauberten sie ein 3:0 auf die Anzeigetafel und sorgten damit für die Vorentscheidung in diesem Match. Zunächst war Christopher Schmidt gleich doppelt zur Stelle (20./aus dem Gewühl und 23. nach Vorarbeit von Jahn) und in Minute 30 köpfte Nico Jahn eine Flanke von Dörr locker in die Maschen - 3:0.

Kurz danach musste man für den SSV Schlimmes befürchten, doch der fing sich wieder und Jävenitz schaltete irgendwie auch einen Gang zurück.

In Halbzeit zwei taten sich beide Teams zunächst nicht weh, ehe Steven Werner in der 70. Minute für den Gast noch einmal Hoffnung aufkeimen ließ und den 1:3-Anschluss erzielte. Allerdings riskierte der Gast nicht das allerletzte Hemd und ließ die Heide-Elf immer wieder zu Chancen kommen. Von denen vergaben Benecke, Schmidt und Jahn die besten.

Zehn Minuten vor dem Ende sorgte aber erneut der agile Schmidt für die endgültige Entscheidung in dieser lebhaften Partie. Gleich gegen vier Mann setzte sich der Stürmer durch und schoss zum Endstand ein.

Torfolge: 1:0, 2:0 Christopher Schmidt (20., 23.), 3:0 Nico Jahn (30.), 3:1 Steven Werner (70.), 4:1 Christopher Schmidt (81.).