Salzwedel l Ein durchwachsenes Wochenende liegt hinter den westaltmärkischen Mannschaften in der Fußball-Landesklasse, Staffel I. Nur ein Regionsvertreter schaffte es, seine Partie für sich zu entscheiden. Das Derby gegen den Diesdorfer SV gewann der SV Liesten 22 knapp mit 1:0. Das Tor des Tages für die Mannen vom neuen Spielertrainer Lucas Bresch erzielte Robert Diekmann erst in der 83. Minute.

Dadurch beendeten die Liestener nicht nur eine längere Durststrecke, sondern schoben sich zumindest auf Rang acht vor und sind damit wieder zweitbeste westaltmärkische Mannschaft der Spielklasse.

Die beste kommt aktuell aus Salzwedel. Der SV Eintracht erreichte im Derby bei Tabellennachbar SSV 80 Gardelegen ein 1:1. Zwar brachte Hannes Malek den SSV in Führung, Benjamin Wagner glich für die Eintracht allerdings noch aus. Die Kreisstädter belegen aktuell Rang sieben, doch nur einen Zähler hinter ihnen liegt Gardelegen auf Platz zehn.

Ebenfalls nur einen Punkt Rückstand auf Salzwedel hat der FSV Heide Letzlingen. Die Mannen von Trainer Dieter Förster reisten ersatzgeschwächt zur SG Blau-Weiß Neuenhofe und mussten sich deutlich mit 1:4 geschlagen geben. Den FSV-Ehrentreffer erzielte Marcel Grabau erst in der Nachspielzeit. Dadurch rutschten die Letzlinger vorerst ab und belegen Platz neun. Damit liegen sie bei Punktgleichheit nach wie vor vor Gardelegen - aufgrund des besseren Torverhältnisses. Die beiden Rivalen treffen am Sonnabend im mit Spannung erwarteten Derby aufeinander.

Für den Diesdorfer SV bleibt nach wie vor der Sechs-Punkte-Rückstand auf Uenglingen bestehen. Das Kleiner-Team bot in Liesten eine engagierte Leistung, ging am Ende jedoch unglücklich leer aus. Doch die Hoffnung auf den Klassenerhalt hat der Aufsteiger noch längst nicht aufgegeben. Der direkte Konkurrent aus Uenglingen ist am Sonnabend in Diesdorf zu Gast. Dort hat der DSV dann die Chance, den Rückstand zwei Spieltage vor Schluss auf drei Punkte zu verkürzen.

Respekt hat sich auch Schlusslicht VfL Kalbe/Milde verdient. Trainer Denis Mertens bekam am Sonnabend gegen Spitzenreiter Krevese gerade mal zehn Spieler zusammen, die den Klassenprimus allerdings mit viel Kampf und Leidenschaft gehörig forderten. Am Ende stand eine knappe 1:2-Niederlage für die Mildestädter, die durch Marco Thormann vom Strafstoßpunkt trafen.