Unverhofft kommt oft. Das zumindest gilt für den FSV Heide Letzlingen. Trotz streckenweise starker personeller Probleme über die gesamte Saison in der Fußball-Landesklasse, Staffel I, hinweg belegte die Elf von Trainer Dieter Förster in der Endabrechnung mit 51 Punkten einen starken vierten Platz.

Letzlingen l Dass sich die Letzlinger damit als beste westaltmärkische Vertretung bezeichnen können, ist für Trainer Dieter Förster eine schöne Randnotiz. "Die Mannschaft hat eine hervorragende Saison gespielt. Wir haben am Ende viele Teams hinter uns gelassen, die sicherlich bessere Möglichkeiten als wir haben", betont Förster.

Der hatte es teilweise schwer, überhaupt eine spielfähige Mannschaft auf den Rasen zu schicken. Akteure wie Christian Palutke, Fabian Schlamann, Andreas Lenz, Michael Busse, Marc Schlamann, Dirk Lamprecht, Matthias Reps oder Christian Kesten kamen aus unterschiedlichen Gründen nur sporadisch zum Einsatz, Christoph Grünewald beendete seine Laufbahn sogar gänzlich. "Entscheidende Leute haben immer wieder gefehlt und es waren oft auch nur wenige Spieler beim Training", verrät der Heide-Coach. Die rissen sich aber sprichwörtlich den Allerwertesten auf. "Gerade im letzten Drittel der Saison waren wir konditionell gut drauf und konnten so einige Spiele spät noch für uns entscheiden", freut sich Förster.

Tabellarisch ging es für den FSV immer weiter nach oben. Konkurrenten wie Gardelegen (4:0), Salzwedel (3:1) und Liesten (2:1) konnten Bens Co. daheim bezwingen und sicherten sich so die entscheidenden Punkte für Rang vier. "Wir haben in der ersten Halbserie sogar noch einige Punkte verschenkt", deutet Dieter Förster darauf hin, dass unter Umständen sogar noch mehr möglich gewesen wäre. Doch in Letzlingen, wo man sich vor der Saison vornahm, nicht gegen den Abstieg zu spielen, herrscht unterm Strich Zufriedenheit. "Es stimmt bei uns einfach", erklärt der Trainer, in dessen Amtszeit sich die Heide-Mannen tabellarisch von Saison zu Saison verbesserten. Vielleicht also auch in der nächsten Spielzeit.