Salzwedel/Christchurch (tko/eb). Schwer zu kämpfen hatte der Paralympics-Zweite von Peking im Fünfkampf Thomas Ulbricht (PSC Berlin) aus Salzwedel, um seine fest eingeplante Medaille zu erreichen. Schwächen in seiner eigentlich besten Disziplin Weitsprung und im Diskuswurf, hier wurde ein 35 Meter-Wurf erst gemessen und dann doch ungültig gegeben, konnte er mit soliden Ergebnissen im Speer und über die 100 Meter nicht ausgleichen, so dass alles auf den abschließenden 1500 Meter-Lauf ankam. Hier musste er zum einen auf seinen 62 Punkte hinter ihm liegenden Mannschaftskameraden Mark Lembeck achten, gleichzeitig auf die bekannte Ausdauerschwäche des 62 Meter-Speerwerfers Pengkai Zhu aus China bauen. Letztendlich konnte er mit 3046 Punkten die Bronzemedaille ins Ziel retten, hinter dem unantastbaren Südafrikaner Hilton Langenhoven (3308) und dem erwartet starken Kroaten Branimir Budetic (3209).

"Das war heute nicht mein Tag", kommentierte der dann doch sichtlich erleichterte Thomas Ulbricht seinen Mehrkampf mit Happyend.